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Wulff: Lebenslanges Lernen auch für die Senioren wichtig

Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, sprach zu aktuellen politischen Themen in Rot

Kurt Wagner (Vorsitzender der Senioren Union Rhein-Neckar), Prof. Dr. Otto Wulff (Vorsitzender der Senioren Union Deutschlands) und Dr. Stephan Harbarth MdB.

Rot. Prof. Dr. Otto Wulff, seit 2000 Mitglied des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands und seit 2002 Bundesvorsitzender der Senioren Union Deutschlands, ist ein Vertreter der „Klartextfraktion“. „Wir reden Tacheles“, sagte der 84-jährige Wulff, der auf Einladung von Kurt Wagner, Vorsitzender der Senioren Union Rhein-Neckar, und des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU / Wahlkreis Rhein-Neckar) am heutigen Dienstagnachmittag vor rund 30 Zuhörern im Clubhaus des FC Rot e.V. zu aktuellen politischen Themen sprach. „

Wer am 24. September nicht die Union wählt, der muss befürchten, dass Rot-Rot-Grün unser Land an die Wand fährt“, so der CDU-Politiker, der 21 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages war, zu Beginn seiner Ausführungen. Deutschland sei wirtschaftlich stark und stabil: „So soll das auch in Zukunft bleiben. Viele Menschen außerhalb unseres Landes träumen von hier.“

Wulff warf einen Blick nach Hamburg und die Ausschreitungen im Rahmen des G20-Gipfels und machte deutlich: „Wir brauchen weder eine rote noch eine braune Flora.“

Mit Blick auf die Asyl- und Flüchtlingspolitik betonte Wulff, dass Deutschland und Europa christlich geprägt seien. „Wer sich in unserem Land integrieren möchte, der muss auch unsere deutsche Sprache lernen und darf sie nicht als Sprache der Ungläubigen bezeichnen. Und er muss wissen, dass bei uns Frauen und Männer die gleichen Rechte haben. Und dabei bleibt es.“ Wem das nicht passe, der habe jederzeit die Möglichkeit, „Deutschland schnell wieder zu verlassen.“

Wulff weiter: „Ich bin deutscher Patriot, ein guter Freund von mir ist französischer Patriot – und gemeinsam arbeiten wir für Europa. Das ist überhaupt kein Problem.“

Bezüglich der doppelten Staatsbürgerschaft unterstrich der CDU-Politiker: „Spätestens in der dritten Generation darf es hier keinen Automatismus mehr geben.“

Kritik gab es seinerseits auch an der Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdo?an: „Ich will keine Republik, in der Erdo?ans Gedanken Platz finden. Das werden wir verhindern.“

Ein flammendes Plädoyer hielt Wulff für die Zukunft der Kinder („Jede Begabung muss genutzt werden“), für Investitionen in Bildung von Kindesbeinen an und lebenslanges Lernen, für den Ausbau der Gesundheitsprävention und insbesondere für mehr Selbstbewusstsein der älteren Generation. „Das Alter hat nichts mit den Kalenderblättern zu tun, sondern mit der Persönlichkeit. Bitte vergessen Sie ferner nicht: Auch wenn Sie sehr alt, krank und gebrechlich sind, sind Sie ein Ebenbild Gottes.“

SU-Kreisvorsitzender Kurt Wagner bedankte sich bei Wulff für dessen mitreißende Rede: "Sie haben das gesagt, was uns als Senioren berührt." Dr. Stephan Harbarth MdB nahm in seiner Rede unter anderem zur Inneren Sicherheit Stellung und kritisierte Niedersachsens SPD-Innenminister Boris Pistorius, der sich für eine Lockerung des Vermummungsverbotes ausgesprochen hatte.

„Nach den Ausschreitungen in Hamburg, die auf das Konto von linksextremistischen Gewalttätern gehen, fällt mir dazu nichts mehr ein.“ (Text/Foto: Matthias Busse)

Auf dem Foto von links nach rechts: Kurt Wagner (Vorsitzender der Senioren Union Rhein-Neckar), Prof. Dr. Otto Wulff (Vorsitzender der Senioren Union Deutschlands) und Dr. Stephan Harbarth MdB.