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Der Homo heidelbergensis soll noch berühmter werden

Sommertour des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth machte Halt in Mauer / Bürgermeister John Ehret schwebt neues Museum vor

Auf dem Foto von links nach rechts (im Infozentrum

Mauer. Bürgermeister John Ehret will dem Homo heidelbergensis, dessen Unterkiefer am 21. Oktober 1907 durch den Sandarbeiter und späteren Mauermer Ehrenbürger Daniel Hartmann gefunden wurde, noch mehr Bedeutung zukommen lassen.

"Ich könnte mir ein neues Museum vorstellen, auch an einem neuen Standort, mit welchem wir diesen über 600.000 Jahre alten Fund noch mehr in den Mittelpunkt stellen", erläuterte Ehret seine Überlegungen gegenüber dem Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU), der im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour auch einen Stopp in Mauer einlegte und zusagte, sich in Berlin über mögliche Zuschuss- und Förderungsmöglichkeiten zu erkundigen.

Im Infozentrum "Heid´sches Haus" in der Bahnhofstraße informierte sich Harbarth über die Anliegen der Gemeinde wie auch des Vereins "Homo heidelbergensis von Mauer e.V.", der dort seinen Sitz hat. Vereinsvorsitzender Volker Liebig begrüßte zu diesem Vor-Ort-Termin neben Harbarth und Ehret auch den CDU-Vorsitzenden Edgar Lutz und Gemeinderat Leonhard Schmitt. Bis zu 3000 Besucher werden Jahr für Jahr durch die Ausstellung geführt, im Jubiläumsjahr zur 100-jährigen Fundwiederkehr des Homo heidelbergensis waren es innerhalb eines halben Jahres sogar 30.000 Interessierte.

"Der Tagesrekord waren damals 635 Besucher. Bis zum heutigen Tag wird alles durch ehrenamtliche Kräfte geleistet", so Liebig. "Das ist wirklich bewundernswert", zollte Harbarth, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, seinen großen Respekt, "Baden-Württemberg ist tatsächlich Ehrenamtsland Nr.1. Ohne die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, wäre vieles nicht möglich. Es ist wichtig, dass das Ehrenamt Anerkennung, aber auch entsprechende Unterstützung erfährt."

Der Verein, dem aktuell rund 360 Mitglieder angehören, hat neben Sonntagsführungen und Führungen nach Vereinbarung noch viel mehr zu bieten. Unter anderem kann im Gewölbekeller, dem sogenannten Steinzeitatelier, mit Steinwerkzeugen gearbeitet oder Pfeil und Bogen hergestellt werden. Große Resonanz finden auch die Vorträge, die jedes Winterhalbjahr angeboten und oftmals auch weit über das Thema "Urmensch" hinausgehen. (Text/Foto: Matthias Busse)

Auf dem Foto von links nach rechts (im Infozentrum "Heid´sches Haus" des Vereins "Homo heidelbergensis von Mauer e.V."): Bundestagsabgeordneter Dr. Stephan Harbarth, CDU-Vorsitzender Edgar Lutz, Bürgermeister John Ehret, Vereinsvorsitzender Volker Liebig und Gemeinderat Leonhard Schmitt.

(Veröffentlichung des Fotos mit Zustimmung aller abgelichteten Personen)