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Kinderpornografie endlich stoppen

Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, hat erklärt, dass im vergangenen Jahr wegen der nicht umgesetzten Vorratsdatenspeicherung 8.000 Hinweise auf Kinderpornografie nicht weiter ermittelt werden konnten.

Dazu können Sie den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Harbarth, wie folgt zitieren: „Die Zahlen nicht nachverfolgbarer Missbrauchsfälle sind erschreckend. Hinter jedem einzelnen Fall der Verbreitung von Kinderpornografie steht das Schicksal eines Kindes, das missbraucht wurde. Wenn uns Ermittler immer wieder sagen, dass sie Mindestspeicherfristen brauchen, um Kinderpornografie im Netz aufzuklären, dann nehmen wir das sehr ernst.

Die IP-Adresse ist oft die einzige Spur zu den Tätern. Wir brauchen daher dringend endlich funktionierende und rechtlich umsetzbare Speicherfristen, damit Ermittler Sexualstraftätern das Handwerk legen können, die sich an Kindern vergehen oder daran beteiligen.“