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Harbarth sprach in Harvard zum Schutz von Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrechten im Netz

Cambridge, Massachusetts. Vom 05. bis 07. Oktober 2018 fand die diesjährige German-American Conference an der Universität Harvard statt. Die von deutschen Studierenden an der renommierten US-amerikanischen Universität organisierte Konferenz drehte sich um das gesamte Portfolio der deutsch-amerikanischen Beziehungen. In diesem Jahr stand die Zusammenkunft insbesondere im Zeichen der Zukunft der demokratischen Auseinandersetzung sowie politischer Verstimmungen zwischen beiden Seiten des Atlantiks. Einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um das Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft, Journalismus und Politik lieferte das Podium “The future of truth: Media against misinformation”, an welchem der CDU-Bundestagsabgeordnete Stephan Harbarth, Unternehmer Bernhard Fischer-Appelt, Harvard-Professor Eric Rosenbach sowie die Journalistin Mea Dols de Jong teilnahmen.

Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass die USA und Deutschland tief in der demokratischen Tradition der Meinungsfreiheit verankerte Rechtsstaaten sind. Indes wurde auch offensichtlich, dass bezüglich des Schutzes von Meinungsfreiheit unterschiedliche Auffassungen über die Rolle des Staates bestehen. Während Deutschland jüngst ein Gesetz zur Stärkung der Persönlichkeitsrechte im Netz beschloss, setzen die Vereinigten Staaten auf Selbstregulierung und “Gegenrede” zu Hass und Desinformation insbesondere in den sozialen Netzwerken.

Im Rahmen der Konferenz traf Stephan Harbarth auch Emily Haber, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinen Staten von Amerika (Bild).