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CDU Malsch: Tollkühne Helden in ihren Seifenkisten

2. Malscher Seifenkistenrennen2. Malscher Seifenkistenrennen war ein großer Erfolg

16.09.08. Am Sonntag, 14. September 2008 herrschte in dem Wein- und Wallfahrtsort Malsch eine Atmosphäre, wie sie sonst nur auf dem Hockenheimring zu finden ist. Grund: Der CDU-Gemeindeverband Malsch führte in Zusammenarbeit mit der Flugsportgemeinschaft das 2. Malscher Seifenkistenderby mit Gaudiklasse durch. Was ursprünglich als Ferienspaß für Kinder und Jugendliche gedacht war, hat sich aufgrund des riesigen Interesses seitens vieler Kinder, Eltern und Sponsoren zu einem richtigen Event gemausert. 44 Kinder und Jugendliche haben dieses Jahr unter der Leitung von Frank Dickmann, Manfred Six, Roland Förderer und Schreinermeister Armin Raddatz Ende Juli wiederum emsig Seifenkisten gebaut, so dass am Renntag insgesamt 24 baugleiche Seifenkisten in zwei verschiedenen Größen und fünf Gaudikisten an den Start gehen konnten.

Der Name "Seifenkiste" stammt aus den USA (englisch: Soap box). Anfang des 20. Jahrhunderts hatte dort ein pfiffiger Seifenfabrikant seine Holzkisten mit einem Bauplan für "Kinderautos" bedruckt und später obendrein auch noch Achsen und Räder geliefert. So setzte sich der Name "Seifenkiste" für das Gefährt durch. Wie Schreinermeister Armin Raddatz sagte, sind Seifenkisten selbstgebaute, nicht motorisierte Kleinfahrzeuge, die meistens aus Holz, Kohlefasern oder ähnlichen Materialien gebaut werden. Die Lenkung der Seifenkisten erfolgt in der Regel mittels Schwenkachslenkung, das heißt durch das Schwenken einer Starrachse, meist der Vorderachse mittels Lenkseilen oder einer anderen Lenkvorrichtung.

Organisator Frank Dickmann sagte, Seifenkisten erreichen auf Rennstrecken eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Kilometer in der Stunde. Kein Wunder also, dass 30 Sicherheitskräfte und 200 Strohballen sowie Dr. Angelika Jüngling, Dr. Hermann Hergemöller und die ausgebildeten Sanitäter der Malscher Feuerwehr mit ihrem Einsatzwagen dafür sorgten, dass die Strecke vom Start am unteren Friedhofseingang, entlang des Grasweges, an der Schikane am Tierpark vorbei bis hin zur Fliegerklause hundertprozentig gesichert war. Regnete es Samstag noch in Strömen und fiel das Training buchstäblich ins Wasser, schien am darauf folgenden Sonntag wieder die Sonne und bescherte den Veranstaltern ein wunderbares Rennwetter.

Schon kurz vor elf Uhr fanden sich vor der Rundbogenhalle des Letzenberg-Tierparks Hunderte von Besuchern aus dem ganzen Kraichgau und Bruhrain ein. Die Schirmherrschaft über das 2. Malscher Seifenkistenrennen übernahm in dankenswerter Weise der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech. Punkt elf Uhr hob Alexander Six den Taktstock und die 25-köpfige Jugendkapelle des Musikvereins Konkordia Malsch spielte zum Rennauftakt die feierliche Hymne "Olympic True".

Uwe Schnieders, Vorsitzender des CDU-Gmeindeverbandes Malsch, begrüßte die vielen Besucher, welche die tollkühnen Jungs und Mädels in ihren Seifenkisten anfeuern sollten. Weitere Willkommensgrüße galten dem Schirmherrn Heribert Rech und Bürgermeister Werner Knopf. Innenminister Rech sagte in seinem Grußwort, dass er gerne nach Malsch gekommen und von den 29 Seifenkisten sehr beeindruckt sei. Des Weiteren war er über die beim Starterfeld gemeldeten mehr als 50 Rennfahrer höchst erstaunt. Rech: "Als Schirmherr freut es mich besonders, dass die Veranstaltung von großem ehrenamtlichen Engagement getragen wird und dass sich viele Jugendliche und Kinder daran beteiligen. Sein ausdrücklicher Dank galt auch den vielen Firmen und engagierten Menschen, die das 2. Malscher Seifenkistenrennen möglich machten.

Rech: "Sie alle belegen eindrucksvoll, dass Baden-Württemberg vollkommen zu Recht als Bürgerland Nummer eins in Deutschland gilt." Den gemeldeten 50 Teilnehmern wünschte er den erhofften Erfolg und vor allem eine unfallfreie Fahrt. Und weil Rech voll hinter der Sache steht, meldete er sich kurzentschlossen selbst als Rennfahrer an. Bürgermeister Werner Knopf, der sich beim 1. Malscher Seifenkistenrennen ebenfalls schon seine Rennfahrer-Sporen holte, dankte dem CDU-Gemeindeverband Malsch und der Flugsportgemeinschaft für die Super-Idee und wünschte allen Beteiligten und Zuschauern einen schönen Renntag.

Die Junioren starteten am Renntag in drei Klassen. In jeder Klasse wurde ein Gruppensieger ermittelt. Den Abschluss des Renntages bildete die Siegerehrung, die um 18 Uhr vor der Fliegerklause stattfand. Nach einem letzten Stück der Jugendkapelle nahm dann das Rennen seinen Beginn. Jochen Hinrich erwies sich – wie schon im Vorjahr – als Moderator der Extraklasse. Er verstand es meisterhaft, mit den Rennfahrern vor dem Start über alles Mögliche zu plaudern. An dieser Stelle soll stellvertretend für alle anderen Gespräche eines wiedergegeben werden: "Wie heißt du denn, Kleiner? Ich heiße Heribert. Und warum fährst du heute in Malsch beim Seifenkistenrennen mit? Ich will endlich einmal auf einer Strecke ohne Staus fahren."

So ging das Zwiegespräch zwischen Moderator Hinrich und dem kleinen Heribert weiter. Und weil das Rennen vom Start unterhalb des Friedhofs bis runter zum Ziel bei der Fliegerklause mittels Lautsprechern übertragen wurde, konnte jeder das Gespräch zwischen dem kleinen Heribert und Moderator Hinrich hautnah mitverfolgen. Erst als sich dann die Seifenkiste in Bewegung setzte, sah die Zuschauermenge, um welchen Heribert es sich handelte, nämlich um den Innenminister Heribert Rech. Er, der ansonsten für die Jagd auf Raser verantwortlich ist, fuhr mit einem Mordskaracho die Strecke hinunter und schaffte auch elegant die Links- und Rechtskurve bei dem Strohballen-Hindernis. Bei solch einem mutigen Zeitgenossen konnte Bürgermeister Werner Knopf schlecht nein sagen und zwängte sich ebenfalls in eine Seifenkiste. Doch an der Strohballen-Schikane warf es das Ortsoberhaupt doch glatt aus der Bahn. Später sprach er dann von einem Sabotageakt und durfte die Rennstrecke noch einmal fahren.

Und noch einer legte eine klasse Zeit hin, nämlich Bernd Schmidbauers Nachfolger in spe Dr. Stephan Harbarth. Die Seifenkisten hatten Namen wie "Fire Fighter", "Pistensau", "Knochenbrecher", "Ghost Riders" oder "Huschdegutsel". Herrlich anzuschauen waren auch die fünf "Gaudikisten", darunter auch eine Gondel und ein Flieger. Beim Ziel angekommen übernahm ein Team vom Autohaus Klaus Östringer den Rücktransport der Seifenkisten wieder hoch zum Start.

Den Abschluss des Renntages bildete um 18 Uhr die Siegerehrung. Nachdem die beiden Zeitnehmer Stefan Six und Isabell Rech die Zeiten der einzelnen Fahrer für ihr jeweiliges Team addierten konnte mit der Siegerehrung begonnen werden. Platz eins von den großen Seifenkisten belegte das Team "Bob, der Baumeister", bestehend aus Holger und Dominic Mückenhausen sowie Dominik Hassis. Auf Platz zwei der kleinen Seifenkisten kamen die "Klipfel Racer", bestehend aus Adrian Heitz, Stefan Fellhauer und Sebastian Bohner. In der Gaudi-Klasse gab es nur Sieger. Und diese hießen Rene und Peter Gänzler, Vincent Reis, Stefan Hohmann, Marco Matzka und Joachim Rusnyak. Die Gruppensieger erhielten Pokale und alle Teilnehmer eine Medaille mit der Aufschrift "2. Malscher Seifenkistenrennen".

Uwe Schnieders dankte nochmals den vielen unermüdlichen Helfern, dem Team der Segelflieger und der Mannschaft des CDU-Gemeindeverbandes Malsch für die überaus gelungene Veranstaltung. Leider wurde es am Abend ganz empfindlich kühl, so dass sich viele Besucher nach der Siegerehrung gleich auf den Heimweg machten.

(Uwe Schnieders)

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