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Dr. Stephan Harbarth als Bundestagskandidat nominiert

30.06.08. Stephan Harbarth, 37-jährige promovierter Jurist aus Schriesheim, wird Nachfolger von Bernd Schmidbauer als Bundestagskandidat der CDU für den Wahlbezirk Rhein-Neckar. Mit 143 von 263 abgegebenen Delegiertenstimmen schlug der Anwalt gleich fünf weitere Bewerber aus dem Feld. Deutlich wurde: Kandidatenknappheit herrscht bei den Christdemokraten nicht. Ob Rolf Kickuth, 55-jähriger Wissenschaftsjournalist und Verleger sowie Gaiberger Gemeinderat, oder der 37-jährige Doktor der Physik Albrecht Schütte aus Bammental, bei einer Internationalen Unternehmensberatung tätig, oder der Rechtsanwalt und bekennende Moslem Yilmaz Özdemir aus Eberbach: Alle hatten ernsthafte Ambitionen. Der 32-jährige Özdemir machte deutlich, dass die Union die 50.000 im Rhein-Neckar-Kreis lebenden Ausländer, davon zwei Drittel Türken, als potenzielles Wählerklientel bisher nicht im Blick gehabt habe. "Das Vertrauen der Migranten zu gewinnen" und die Christdemokraten für sie wählbar zu machen sei Gebot der Stunde.

Im ersten von zwei Wahlgängen schälte sich jenes Trio heraus, das am meisten politisches Gewicht in die Waagschale werfen konnte. Neben dem späteren Sieger Stephan Harbarth waren das Christian Jung und Theo Sauer. Letzterer ist seit sieben Jahren Bürgermeister von Helmstadt-Bargen und war lange Personalleiter im Kernkraftwerk Philippsburg. Überzeugend wirkte sein Bekenntnis zum ländlichen Raum und zur Familienpolitik, die ermöglichen müsse, Kindererziehung und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Sauer erhielt im ersten Wahlgang 41 Stimmen, im zweiten 36.

Der 30-jährige promovierte Historiker, Journalist und Lehrer Christian Jung gilt trotz seiner Jugend als "alter Hase" im politischen Geschäft. In Neckargemünd ist er Stadtrat und stellvertretender Fraktionsgeschäftsführer sowie Stadtverbandsvorsitzender und im Kreisvorstand der CDU Rhein-Neckar. Jung positionierte sich als "einer von hier", der konservative Werte hoch hält, ohne Bürgernähe und Zukunftsfähigkeit aus dem Blick zu verlieren. Dafür gab es im ersten Wahlgang 77 Stimmen, im zweiten 84.

Der 37-jährige Doktor der Jurisprudenz und stellvertretender CDU-Kreisvorsitzende Stephan Harbarth empfahl sich durch 20 Jahre Mitgliedschaft in der Union und zehn Jahre Berufserfahrung. Derzeit ist er Mitinhaber einer Anwaltskanzlei in Mannheim und berät vor allem mittelständische Unternehmen. Offensichtlich konnte er mit seinem Bild der Brücke vom Bezirk nach Berlin und seinem Bekenntnis, die Politik Bernd Schmidbauers fortsetzen zu wollen, überzeugen.

Noch war es keine Abschiedsrede, die Schmidbauer vorher hielt, doch selbst dem als "harter Hund" bekannten ehemaligen Staatsminister übermannten die Gefühle, als die Versammlung ihm stehende Ovationen darbrachte. Bis September 2009 will er noch einige "Kühe vom Eis bringen", sagte er: Unerledigtes will er so wenig wie möglich hinterlassen.

(Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, von Kirsten Baumbusch)