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Die Winzer müssen sich Nischen suchen

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Dr. Stephan Harbarth zu Gast in Malsch und Rauenberg

17.03.09. Der Weinbau stand im Mittelpunkt des Besuchs von Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum. In Begleitung des CDU-Bundestagskandidaten Dr. Stephan Harbarth war die Staatssekretärin zunächst im Weingut Ihle in Rauenberg zu Gast, ehe sie im Malscher Zehntkeller an der politischen Weinprobe des CDU-Ortsverbands teilnahm. Dabei ließ es sich die ehemalige Deutsche und Württembergische Weinkönigin (1976/77) nicht nehmen, die Weine fachkundig selbst vorzustellen. Friedlinde Gurr-Hirsch sprach in Malsch wie in Rauenberg über die Chancen, die eine globale Welt den Winzern bietet. Der Wein sei auch heute noch eine attraktive Sonderkultur, sagte sie. In den achtziger Jahren habe man sehr gut mit dem Weinbau verdient. Erst die Konkurrenz aus Übersee habe dann ab den Neunzigern für einen "harten Wettbewerb" gesorgt. Der Qualität habe das nicht geschadet, im Gegenteil: "Der deutsche Wein ist in der Welt sehr angesehen, speziell unsere Weißweine haben etwas Unvergleichliches." Natürlich seien deutsche Winzer im Vergleich zu ihren Kollegen in Chile, Australien oder Kalifornien "weniger wettbewerbsfähig, weil wir kleinere Einheiten haben". Dem könne man mit größeren Betrieben, aber auch mit einer engeren Zusammenarbeit begegnen, etwa durch die gemeinsame Nutzung von Maschinen.
Der Weinbau einer jeden Region brauche zudem "ein Alleinstellungsmerkmal", so die Staatssekretärin. "Wenn einer an Württemberg denkt, denkt er an Trollinger." In Nordbaden können diese Nischen ihrer Ansicht nach die Burgundersorten oder der Müller-Thurgau sein. Die Staatssekretärin wies auch auf ein Qualitäts- und Strukturprogramm ihres Ministeriums hin, mit dessen Zuschüssen die Winzer "für Verbesserungen der Qualität in Weinberg und Keller" sorgen könnten.

Dr. Stephan Harbarth wandte sich einem anderen Thema zu: der Wirtschaftskrise. Zur Rettung der Banken hat es nach seiner festen Überzeugung keine Alternative gegeben, damit die Bürger "nicht mit leeren Händen dastehen" und der Geldkreislauf wieder in Gang kommt. Nach Meinung Harbarths war es richtig, ein weiteres Stabilisierungsprogramm aufzulegen, von dem vor allem die Gemeinden profitieren. Andererseits müsse man aufpassen, "dass wir es nicht überziehen", so Harbarth mit Blick auf den riesigen Schuldenberg. Er hoffe dennoch, "dass es nach der Krise schnell wieder aufwärts geht".

In Rauenberg hatte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Wolfgang Reschke die Staatssekretärin und den Bundestagskandidaten begrüßt. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Frank Broghammer stellte Michael Ihle das Weingut Ihle vor, das auf zwölf Hektar Weinbau betreibt. Von der Qualität konnten sich die Gäste mit einem Auxerrois des Jahrgangs 2008 überzeugen.

In Malsch wurden sechs Weine der beiden Weingüter Becker und Bös verkostet. "Lustig und unterhaltsam", so Malschs CDU-Vorsitzender Uwe Schnieders, wurde das vor allem dank der Anekdoten von Friedlinde Gurr-Hirsch. Schnieders nutzte den geselligen Rahmen, die Kandidaten für die anstehende Gemeinderatswahl vorzustellen. Ziel der CDU sei es, stärkste Fraktion zu bleiben und auch künftig "Garant für eine bürgernahe Kommunalpolitik zu sein".

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Armin Rössler (Text) und Helmut Pfeifer (Fotos))

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