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Harbarth und Brunnemer vor Ort in Bammental

Stephan Harbarth und Elke Brunnemer MdL vor Ort in BammentalSaubere Energie aus Wasserkraft und Unterstützung der Gemeinde

13.02.09. Auf Einladung des Bammentaler CDU-Vorsitzenden und Landtagszweitkandidaten Dr. Albrecht Schütte besuchten die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer und Bundestagskandidat Dr. Stephan Harbarth die Gemeinde. Dabei informierten sie sich vor Ort über die Situation von kleinen Wasserkraftwerken und über Anträge der Gemeinde auf Förderung für Sportstättenbau und Dorfsanierung.
Momentan laufen vier Wasserkraftwerke auf Bammentaler Gemarkung mit einer Gesamtleistung von 290 kW und einer jährlichen Stromproduktion von ca. 1 – 1,2 Mio. kWh. Damit werden ca. 700.000 – 900.000 kg Kohlendioxid im Jahr vermieden. Hierzu bräuchte man im Vergleich eine 10.000-qm-Fläche an Sonnenkollektoren. Dabei kostet diese Strommenge aus Wasser ca. 80 000 € pro Jahr. Aus Solar würde der Strom hingegen den Verbraucher insbesondere über die EEG-Zahlungen ca. 500 000 € kosten. Mit den ehemaligen Kraftwerken der Papier- und der Tapetenfabrik werden zwei der vier Wasserkraftwerke von Valentin Schnitzer betrieben. Gemeinsam mit Interessierten der Bammentaler CDU/Bürgervereinigung kamen die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer und Bundestagskandidat Dr. Stephan Harbarth auf das idyllisch gelegene Anwesen der Familie Schnitzer.

Der Hausherr zeigte den Besuchern die Stauanlagen sowie den Maschinenraum der 100-kW-Anlage. Hier werden alleine um die 300.000 kWh im Jahr produziert. Durch die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind aktuell allerdings kleinere Wasserkraftwerke zum Beispiel an der oberen Elsenz in ihrer Existenz bedroht. Auch wenn sie seit hunderten von Jahren an dieser Stelle erst eine Mühle und später einen Generator angetrieben haben, soll entlang der gesamten Elsenz nun die Durchlässigkeit für Fische gewährleistet werden. Diese Problematik um die Fischaufstiege beschrieben Valentin Schnitzer und Peter Volz, Vertreter der Agenda-Gruppe aus Sinsheim beim anschlie?enden Gespräch. Der Betreiber eines Kraftwerks hat die Investitionen zu tätigen, erhält dafür aber statt 7,57 ct je kWh zukünftig 11,57 ct. Für Kraftwerke am Neckar mit einer relativ hohen Leistung rechnet sich das leicht. Bei kleinen Kraftwerken aber kann es sein, dass der Bau des Fischaufstieges mit Kosten von 30.000 Euro und mehr zum wirtschaftlichen Aus dieser umweltfreundlichen Stromerzeugung führt.

Mehr als die Anlagen in Bammental sind davon die Anlagen im Sinsheimer Bereich betroffen. Elke Brunnemer konnte berichten, dass auf Drängen der CDU-Fraktion für Umweltschutzma?nahmen im Bereich unterer Neckar zusätzliche Mittel in den Haushalt eingestellt worden sind. Sie werde sich dafür einsetzen, dass eine Unterstützung der Kleinstwasserkraftwerke aus diesem Topf geprüft werde. Über ihren Zweitkandidaten und örtlichen CDU-Vorsitzenden Dr. Albrecht Schütte wird sie dazu mit Herrn Schnitzer und den Mühlenbesitzern im Sinsheimer Raum im Kontakt bleiben.

Im Anschluss informierten sich die Besucher, welche Maßnahmen Bammental zur Sanierung der Elsenzhalle, des Kleinspielfeldes und der 100-Meter-Bahn geplant hat. Hierzu hat die Gemeinde einen Antrag auf Förderung aus dem Programm des Landes Baden-Württemberg zur Förderung des Baus von kommunalen Sportstätten gestellt. Die Landtagsabgeordnete sicherte zu, dass sie sich für diese Ma?nahme in Bammental einsetzen werde, um einen zügigen Zuschuss aus dem Sportförderprogramm zu erreichen. Wichtig sei, so Brunnemer, die zeitnahe Abrufung der Mittel durch die Gemeinde. Nur dann ergebe sich auch eine unmittelbare Auswirkung auf die Konjunktur.

Dr. Schütte konnte darauf hinweisen, dass dies in Bammental gegeben sei, die Gelder für den Eigenanteil der Gemeinde stünden im Haushalt und Teile der Ma?nahme würden 2009 auf jeden Fall umgesetzt. Allerdings könne ein weiterer Teil ohne die Unterstützung vonseiten des Landes frühestens 2010 umgesetzt werde.

Im Anschluss an die Besichtigung der Elsenzhalle konnten sich die Besucher ein Bild vom Sanierungsgebiet machen, für das Bammental einen Antrag auf Förderung aus dem Landessanierungsprogramm gestellt hat. Dabei sind die Mittel zwischen Land und Kommune im Verhältnis 60 zu 40 aufgeteilt. Zum einen werden private Sanierungsma?nahmen besonders im energetischen Bereich zu 25 % gefördert, zum anderen können unter anderem die Altentagesstätte sowie dringend sanierungsbedürftige Stra?en erneuert werden. Dr. Harbarth und Brunnemer waren sich mit allen Anwesenden einig, dass alle Maßnahmen notwendig sind und zu einer deutlichen Verbesserung der Infrastruktur und des Ortsbildes beitragen. Erfreulich sei, dass in Bammental die Sanierungsmittel zügig abgerufen würden. Daher wird sich Elke Brunnemer auch hier für eine positive Beurteilung des Aufstockungsantrages der Gemeinde stark machen.

Im Rahmen des Konjunkturprogramms setzt sich die CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag dafür ein, dass die Mittel für das Sportförderprogramm und das Dorfsanierungsprogramm landesweit deutlich ausgeweitet werden. Schlie?lich führt jeder der vom Land investierte Euro zu Folgeinvestitionen von acht Euro. (Dr. Albrecht Schütte)