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Dr. Stephan Harbarth in Schatthausen und Baiertal

Stephan Harbarth zu Besuch in SchatthausenSchwerpunktthema: Chancen und Perspektiven der innerörtlichen Entwicklung unserer Gemeinden

02.02.09. Zum Thema „Chancen und Perspektiven der innerörtlichen Entwicklung unserer Gemeinden“ hatten der CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Rhein-Neckar, Dr. Stephan Harbarth, und die Ortsverbandsvorsitzenden Günter Laier (CDU Baiertal) und Michael Kleinjans (CDU Schatthausen) Ministerialdirigenten Hartmut Alker eingeladen, der im baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum für die Bereiche Ländlicher Raum, Landentwicklung und Geoinformation verantwortlich ist. Man traf sich über Parteigrenzen hinweg zunächst in der Dorfmitte von Schatthausen, um vor Ort das Musterbeispiel einer Ortskernsanierung zu begutachten, und ging dann weiter, an der Dorfscheuer vorbei, zum Feuerwehrhaus, wo eine Frage- und Diskussionsrunde darüber geführt wurde, wie auch der ländliche Raum lebens- und liebenswert erhalten werden kann, wobei verstärkt auf die Nutzung innerörtlicher Flächen und Potenziale das Augenmerk gerichtet werden soll.

Alker sagte, Schatthausen, das im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) aufgenommen sei, gelte als Musterdorf im Förderprogramm. Inzwischen seien hier 25 Projekte bereits gefördert, nicht nur öffentliche Flächen, sondern auch Gebäude durch private Initiativen. Wenn der Flächenverbrauch durch Erschließung neuer Baugebiete fortgesetzt werde, kommen auf die künftigen Generationen große Lasten zu. Daher sei es dringend notwendig, in den ländlich geprägten Orten die ortsnahe Versorgung weitestgehend zu erhalten, sagte der Referent. In der Diskussionsrunde im Feuerwehrhaus ging es dann um spezielle Schatthausener Probleme, wie zum Beispiel um ein Verkehrskonzept für einen sicheren Schulweg, wie bei knapper Kasse der Stadt die weitere Sanierung des Ortskerns angegangen oder wie die ärztliche Notfallversorgung verbessert werden kann.

Im Gasthaus „Zum Löwen“ in Baiertal begrüßte CDU-Bundestagskandidat Dr. Harbarth die Versammlungsteilnehmer und dankte dem Referenten Alker für seine Bereitschaft, das Landessanierungsprogramm zu analysieren und vor Ort zu diskutieren. Dr. Harbarth meinte, das Land Baden-Württemberg setze nicht auf „einige Leuchttürme“, sondern auf die Fläche des ganzen Landes und dass es gelte, „die Gemeinden aufrecht zu erhalten“. Durch die demografische Entwicklung werde die Gesellschaft schrumpfen, doch in einer wirtschaftlich schwierigen Situation eröffneten sich auch neue Gestaltungsmöglichkeiten.
Alker skizzierte in Stichworten das Landessanierungsprogramm. Baden-Württembergs Stärke liege in der Dezentralität. Es gäbe eine breite Palette hoch anerkannter Hochschulen und Berufsakademien, viele kleine mittelständische Betriebe als Zulieferer, und das Land stehe in Bezug auf Wirtschaftswachstum, Hochschulen, Patentanmeldungen auf Platz eins in der Bundesrepublik. In Bezug auf die momentane Wirtschaftskrise meinte der Referent, „in jeder Krise steckt eine Chance“.

Zum Thema Ortssanierung: Der Ortsmittelpunkt muss attraktiv gestaltet, der Wohnwert und die Gebäudesubstanz erhalten werden, ebenso Kindergarten, Schule, ärztliche Versorgung, lokales Handwerk. Das Freiwerden landwirtschaftlicher Gebäude sei die Basis für neue innerörtliche Planung. In der anschließenden Diskussion ging es darum, inwieweit das Landessanierungsprogramm für den Ortsteil Baiertal zutreffe. Der Referent sagte, Zuschüsse aus Landesmitteln gebe es für historisch gewachsene Ortskerne, wobei die Kommune eine Konzeption von dem geplanten Areal vorzulegen habe. In diesem Areal können dann einzelne Gebäude, die renoviert oder umgenutzt werden sollen, bezuschusst werden. Mit Blick auf die Breitbandverkabelung sagte der Referent, Geld hierfür sei vorhanden, doch wegen des liberalisierten Marktes täten sich die Kommunen schwer, kurzfristig Entscheidungen zu treffen. Bis 2018 soll jeder Haushalt erschlossen sein. (Text: Weckesser / Foto: Pfeifer)