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Hoher Besuch im Kloster Lobenfeld

Lobenfeld. Landesministerialität ist im Kloster nicht mehr gesehen worden seit Landwirtschaftsminister Gerhard Weiser. Zwar mag man entgegen halten, dass er den Vorteil kurzer Wege gehabt hat, doch seine Wahrnehmung dieses Platzes war intensiv. Kloster wie Gemeinde verdanken ihm entscheidende Entwicklungen. Nun brachte CDU-Bundestagskandidat Dr. Stephan Harbarth den Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Dietrich Birk MdL zu einem ausgedehnten Besuch nach Lobenfeld.

Die historische und kunsthistorische Bedeutung von Kloster und Kirche wurde unter Führung von Doris Ebert ausführlich erläutert und diskutiert. Immerhin ist der Gast nicht nur unter anderem für die Kunst im Land zuständig, er stammt zudem aus den staufischen Stammlanden. So waren ihm Politik und Intentionen der frühen Staufer, die ja die Klostergründungen in Lobenfeld und Schönau ermöglicht haben, durchaus vertraut. Ein anderes Feld war die Einwirkung des Bistums Worms mit seinen bereits seit dem Ende des 10. Jahrhunderts etablierten Rechten am unteren Neckar. Natürlich kann nur bedauert werden, dass die Zisterzienser das Langhaus nicht in der ursprünglichen dreischiffigen Konzeption errichtet haben. Doch waren einschiffige, sehr schlichte Kirchen eben ihre Norm für Frauenzisterzen. Die gravierende Verletzung des Langhauses durch die landwirtschaftliche Nutzung seit 1808 war auch nach der Integration beider Kirchenteile nicht mehr auszugleichen. Doch gewann die evangelische Kirchengemeinde 1997 einen beheizbaren Saal, eine Winterkirche. Wie sagte einmal eine junge Kunsthistorikerin zu hilflosen Fragen bayrischer Besucher angesichts der putzlosen beschädigten Wände? „Da sieht man doch, was Kirche und Glaube aushalten können.“

Den Gast beeindruckte die freie Sicht von Westen in die romanischen Ostteile, damit die Nachempfindung der Pläne der ersten Baumeister. Besonders ausführlich wurden die Wandmalereien im Chor der Klosterkirche behandelt, die 2007/08 renoviert wurden. Die Thematik ist – für die Zeit ihrer Entstehung, die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts – sehr eigenständig im Land. Bilder aus dem Leben des Hl. Martin von Tours bieten ungewöhnliche Einsichten und wecken manche Diskussion. Das lebhafte Interesse des schwäbischen Gastes weckte lebhafte Hoffnungen. Und der Dank an Dr. Birk und Dr. Harbarth war nachdrücklich. (Doris Ebert)

Weitere Impressionen finden Sie hier: Galerie