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Dr. Stephan Harbarth MdB zu Besuch beim Schützenverein 1904 Waibstadt e. V.

Bundestagsabgeordneter Dr. Stephan Harbarth zu Besuch beim Schützenverein 1904 Waibstadt e. V.

Waibstadt. Im vergangenen Jahr novellierte der Deutsche Bundestag unter dem Eindruck des Amoklaufes von Winnenden das Waffengesetz. Die durch die Gesetzesänderungen entstandenen Verschärfungen standen im Mittelpunkt des Gesprächs des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU) beim Schützenverein Waibstadt. Georg Seitz, Oberschützenmeister des Vereins, empfing gemeinsam mit Kreisschützenmeister Bruno Winkler (Sportschützenkreis Heidelberg) den Abgeordneten im Waibstadter Schützenhaus.

Nach einem Rundgang über die Anlage erläuterten die beiden Sportschützen die entstandenen Probleme in der Praxis. "Seit Neuestem dürfen Kinder erst ab 12 Jahren mit dem Luftgewehr schießen", so Seitz, "das macht die Jugendarbeit schwierig und führt letztlich zu einem stetigen Mitgliederrückgang." In anderen EU-Ländern sei es Kindern bereits im Alter von 8 Jahren möglich, in einem Schützenverein mit einem Luftgewehr zu schießen. "Von eigenen Waffen ist dabei gar nicht die Rede", betonte Kreisschützenmeister Bruno Winkler, "es geht hier um betreutes Schießen auf der Bahn mit strengen Regeln."

"Haben Sie in den letzten zehn Jahren von Unfällen oder Unglücken im Deutschen Schießsport gehört?", untermauerte Seitz die Sicherheit und die Sorgfalt der Schützen bei der Ausübung ihres Sports.

Dr. Stephan Harbarth MdB bedankte sich für die vielfältigen Informationen und Detaileinblicke in die Praxis des Schießsports: "Ich stehe auch weiterhin gerne als Ansprechpartner für die Anliegen der Vereine und der ehrenamtlich Tätigen zur Verfügung." (bs/mb)