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Schließung der SRH-Fachkinderklinik in Neckargemünd

Harbarth und Brunnemer wollen medizinische Versorgungssicherheit gewährleistet sehen / Schreiben an das baden-württembergische Sozialministerium / Bitte um Prüfung

Rhein-Neckar. Das Ende der SRH-Fachkinderklinik (Neurologische Frührehabilitationsklinik) in Neckargemünd naht, der Aufsichtsrat der SRH Kliniken GmbH hat vor Kurzem aufgrund nicht vorhandener wirtschaftlicher Perspektive nicht nur gegen den bereits angekündigten Ausbau in ein Kinderneurologisches Zentrum, sondern auch grundsätzlich gegen den Erhalt der Kinderneurologie und die damit verbundene Frührehabilitation votiert. Eine Entscheidung, die für viele überraschend kam, die sowohl bei den jungen Patienten und ihren Angehörigen als auch bei den Beschäftigten große Sorgen hervorrief (die RNZ berichtete). In einem gemeinsamen Schreiben in dieser Sache haben sich nun aktuell der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Rhein-Neckar, Dr. Stephan Harbarth (CDU), und die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Sinsheim, Elke Brunnemer (CDU), an das baden-württembergische Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren des Landes Baden-Württemberg gewandt.

"Viele Betroffene haben uns gegenüber ihre Ängste und Sorgen geschildert", so die beiden Parlamentarier, "wir nehmen diese sehr ernst. Es gibt hier eine große Verunsicherung und entsprechenden Klärungsbedarf. Auch die Landesregierung ist hier gefordert, mögliche Versorgungslücken zu verhindern und Lösungen aufzuzeigen."

In einer E-Mail an Harbarth lobt beispielsweise ein Vater eines betroffenen Kindes die hervorragenden ärztlichen Leistungen, schildert seine nicht sonderlich guten Erfahrungen mit anderen Kliniken und weist darauf hin, dass in der gesamten Region kein vergleichbares Angebot existiere: "Gerade das Therapieangebot in Neckargemünd ist in der Region einzigartig. Aus Gesprächen mit anderen Eltern scheint uns, dass dies auch für zahlreiche andere Schädigungen gilt."

Grund genug für Harbarth und Brunnemer, das Sozialministerium einzuschalten. Auszugsweise aus dem Schreiben der beiden CDU-Politiker: "Nach Aussage der ärztlichen Klinikleitung würde durch die Schließung für die Metropolregion Rhein-Neckar eine Fachklinik für Kinder und Jugendliche mit angeborenen, insbesondere aber erworbenen Schädigungen des zentralen Nervensystems (ZNS) fehlen. Es stellt sich damit die Frage, ob mit der Schließung möglicherweise die Situation eintritt, dass in der näheren Umgebung die ärztliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit angeborenen und erworbenen Schädigungen des ZNS nicht mehr gewährleistet werden kann. Wir bitten Sie daher zu prüfen, ob mit der Klinikschließung in der Rhein-Neckar-Region eine stationäre beziehungsweise ambulante Unterversorgung von Kindern und Jugendlichen mit den genannten Schädigungen eintritt. Sollte dieser Fall eintreten, bitten wir das Land Baden-Württemberg, sich der Situation anzunehmen."

"Wer sich in die besondere Situation betroffener Patienten und ihrer Eltern versetzt, der kann sich vorstellen, wie belastend und nervenaufreibend dieser Vorgang ist. Es muss daher sehr zügig geklärt werden, wie es zukünftig weitergehen soll", fordern die beiden CDU-Politiker. (mb)