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Bau der Umgehung: Letzte Etappe beginnt

Foto Dr. Stephan Harbarth und Karl Klein MdL

Mühlhausen. (oé) Die Umgehung Mühlhausens ist auf der Zielgeraden angelangt. Nachdem der Bund die Mittel Anfang November freigegeben hat, hat das Regierungspräsidium den Auftrag für die endgültige Fertigstellung des Straßenbauprojekts vergeben. Das teilte jetzt das Regierungspräsidium mit. Das Paket hat ein Volumen von insgesamt rund 7,3 Millionen Euro. Knapp sechs Millionen davon entfallen auf den Straßenbau über die restlichen gut zwei Kilometer Länge sowie auf die Errichtung zweier weiterer Brücken (Schleebergweg und verlängerte Hohlstraße). Mit enthalten in dieser Summe ist ferner der Umbau des Knotens B 39 alt/Kreisstraße K 4271 (von Tairnbach her). Weitere rund 1,3 Millionen Euro wird das große Brückenbauwerk kosten, das am westlichen Ortsrand Mühlhausens entsteht und den Kreisel der Landstraße Richtung Malsch überspannen wird. Der Startschuss für die Bauarbeiten wird je nach Witterung voraussichtlich im Januar fallen.

Das Regierungspräsidium als federführende Behörde erwartet, dass die große Brücke im Westen bereits im Herbst 2012 fertig ist und der Verkehr auf der insgesamt 4,2 Kilometer langen Ortsumfahrung voraussichtlich im Frühjahr 2013 freigegeben werden kann. Erst wenn der Verkehr auf die neue Umgehung umgelenkt ist, wird als letzte Maßnahme der Knoten der alten B 39 mit der Kreisstraße aus Richtung Tairnbach (K 4271) umgebaut. Dort wird auch die Brücke über den Waldangelbach erweitert, um Platz für einen Rad- und Gehweg zu schaffen. Diese Maßnahme wird voraussichtlich noch einmal vier Monate dauern, sodass bis zum Sommer 2013 das Projekt komplett abgeschlossen sein könnte.

Foto Karl Klein MdL

Für Mühlhausens Bürgermeister Karl Klein hat sich damit ein Kreis geschlossen. Die Umgehungsstraße habe ihn "während der ganzen 20 Jahre meiner Bürgermeistertätigkeit begleitet", sagte er jetzt zur Freigabe der letzten Bauetappe. Vor allem die Finanzierung brauchte Zeit, nicht zuletzt, weil nach der deutschen Einheit die Mittel vorrangig in die Verkehrsinfrastruktur der neuen Bundesländer flossen. Der Bürgermeister schätzt, dass die hohe Verkehrsbelastung Mühlhausens deswegen "fünf bis sechs Jahre länger" dauerte. Doch am Ende zahlte sich Kleins Hartnäckigkeit aus. Dass nun die endgültige Finanzierung und die Auftragsvergabe für die letzte Etappe der Baumaßnahme erfolgten, noch bevor er sein Amt zum Jahresende in andere Hände legt, ist "für mich persönlich enorm wichtig und von großer Bedeutung", betont der scheidende Rathaus-Chef - erfülle er damit doch "ein Versprechen", das er der Bürgerschaft gegeben habe. Der neue Bürgermeister könne die Maßnahme nun weiter begleiten und die Straße im Frühjahr 2013 einweihen. Danach kann auch die geplante Neugestaltung der Ortsmitte konkrete Formen annehmen. Klein ist sich sicher, dass die Gemeinde "eine gute Innenentwicklung erfährt", wenn der Verkehr mit seinem Lärm und seinen Gefahren erst einmal draußen ist. Das gelte für Mühlhausen, für das eine Entlastungswirkung zwischen 60 und 80 Prozent prognostiziert werde, aber auch für Rettigheim, das mit 60 Prozent weniger Verkehr rechnen kann. Demnächst will Klein Gespräche mit seinem Östringer Amtskollegen Felix Geider und dem Landkreis Karlsruhe aufnehmen, damit dort entsprechende verkehrslenkende Maßnahmen ergriffen werden. Vor allem der Schwerlastverkehr soll über die Kreisstraße K 3520 direkt von Östringen auf die neue Umgehungsstraße fließen.

Foto Dr. Stephan Harbarth MdB

Ausdrücklichen Dank zollte Klein gestern beim Pressegespräch dem Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU), der sich in Berlin "vehement" dafür eingesetzt habe, dass die Straße jetzt fertig finanziert wurde. Man brauche solche Verbindungen, um sich in den Ministerien mit "entsprechendem Nachdruck" Gehör verschaffen zu können, so Klein.

Harbarth gab das Kompliment postwendend zurück: Alle wichtigen Schritte zur Realisierung der Umgehungsstraße seien in der Amtszeit Karl Kleins erfolgt und es runde das Bild ab, dass mit der jetzigen Auftragsvergabe endgültig "alles aufs Gleis gesetzt" sei. Dies werde als "besondere Leistung" mit Kleins Amtszeit verbunden bleiben, so der Bundestagsabgeordnete.

Veröffentlichung des Textes mit freundlicher Genehmigung der RNZ-Redaktion Walldorf/Wiesloch.
Text: © www.rnz.de / Fotos: © Busse