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Neujahrsempfang mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Schriesheim

Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Neujahrsempfang von Georg Wacker MdL mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Schriesheim - Foto: © Thomas Henne

Schriesheim. Beim traditionellen Neujahrsempfang von Staatssekretär a.D. Georg Wacker MdL in Schriesheim war in diesem Jahr Besuch aus Brüssel angesagt. EU-Energiekommissar Günther Oettinger, in Schriesheim ein oft und gerne gesehener Gast, war der Einladung seines ehemaligen Fraktionskollegen gefolgt und in die Weinstadt an der Bergstraße gekommen. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen, um dem Vortrag zu aktuellen europäischen Themen zu lauschen. Auch der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Rhein-Neckar und Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Neckar, Dr. Stephan Harbarth, war präsent.

In seiner eigenen Rede zog Wacker, direkt gewählter Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Weinheim, die nicht immer einfache Bilanz des vergangenen Jahres. Die Schuldenkrise und die Energiewende streifte er nur kurz, auf den Wechsel an der Spitze des Landes ging er dafür umso intensiver ein. Eine kraftvolle Opposition sei die CDU, mit Abstand stärkste Fraktion und mit 60 Direktmandaten bei insgesamt 70 Wahlkreisen. “Es ist für Grün-Rot angesichts 4 Milliarden Steuermehreinnahmen möglich, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen,” verwies er auf die anstehenden Etatberatungen. “Es wird sich aber zeigen, ob die neue Landesregierung auch strukturelle Verbesserungen im Haushalt vornehmen wird, die nachhaltig auch in schlechteren Zeiten eine Haushaltskonsolidierung ermöglichen.” Er sei zumindest gespannt, ob die Einsparvorschläge der CDU-Landtagsfraktion eine Mehrheit finden würden oder gar eigene Vorschläge der Regierungsfraktionen kämen.

Auch eine Bemerkung zum Schriesheimer Tunnel ließ sich Wacker nicht nehmen. Der Ehrengast des Tages hatte damals als Ministerpräsident den Tunnelbau überhaupt erst ermöglicht – Grün-Rot behaupte jetzt, dieser sei nicht durchfinanziert, wohl weil die Landesregierung die laufenden Mittel im Verkehrsetat lieber für Radwege als für Straßenbauprojekte ausgeben wolle. “Und auch Ortsumgehungen wie in Schriesheim, aber auch in Ilvesheim und Ladenburg mit der Neckarbrücke oder in Heddesheim haben eine wichtige Bedeutung für die Umwelt, wenn dadurch der Verkehr innerhalb der Ortschaften minimiert wird,” betonte er.

EU-Kommissar Oettinger merkte man bei seiner Rede über Europas Herausforderungen förmlich an, wie wohl er sich in Schriesheim fühlt und dass er trotz europäischem Blickwinkel im Herzen ein Baden-Württemberger geblieben ist. Die Themen Wirtschaft, Währung und Energie sprach er an, betonte die Bedeutung des Innenmarktes gerade für die Exportnation Deutschland und die Zeit des Friedens zwischen den europäischen Nationen, die durch die europäische Einigung möglich wurde.

Mit Blick auf die weltweit wachsende Bevölkerung und die Entwicklung von Ländern wie China machte er aber auch deutlich, dass Deutschland zur Wahrung seiner Interessen in der internationalen Arena auf die europäische Union angewiesen ist. “Auch Baden-Württemberg wäre ohne Europa eben nur die bessere Schweiz: größer, wirtschaftlich stärker, und wir hätten den besseren Wein.” Die internationale Bedeutung Deutschlands, der Einfluss auf Demokratie, Menschenrechte, soziale Marktwirtschaft, würde schwinden.

Neujahrsempfang von Georg Wacker MdL mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Schriesheim - Foto: © Thomas Henne

Umrahmt wurde die Veranstaltung in Jäcks Scheuerboden vom Bläserquintett der städtischen Musikschule Mannheim, den Sektempfang richtete Wacker gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Schriesheim aus und spendierte für seine Gäste auch eine kleine Stärkung – zur Feier seines 50. Geburtstages, den er wenige Tage zuvor gefeiert hatte.

Text: Büro Georg Wacker MdL (www.georg-wacker.de)
Fotos: Thomas Henne (www.henne-mannheim.com)