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Kirchengemeinden behalten im Dorf eine unübersehbare Bedeutung

MdB Dr. Harbarth zu Besuch bei den Steinsfurter Kirchengemeinden

Foto: MdB Dr. Stephan Harbarth zu Besuch bei den Steinsfurter Kirchengemeinden.

Sinsheim-Steinsfurt. Die Steinsfurter Kirchengemeinden – die evangelische, die katholische und die Christliche Gemeinschaft – haben in der Dorfgemeinschaft und im dörflichen Alltag trotz des Rückgangs der kirchlichen Präsenz im öffentlichen Leben nach wie vor eine unübersehbare Bedeutung. Dies wurde bei dem vom CDU-Ortsverband anlässlich des Besuchs des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU / Wahlkreis Rhein-Neckar) initiierten Themennachmittag unter dem Motto „Kirche in unserem Dorf – Kirche in der Gesellschaft“ deutlich.

Pfarrer Joachim Heußer (evangelische Kirchengemeinde), Diakon Lothar Schindler (Dühren), Jochen Barth (katholische Kirchengemeinde) und Pastor Benjamin Hockenberger (Christliche Gemeinschaft Steinsfurt) führten den CDU-Politiker durch ihre Gotteshäuser und stellten ihre Gemeindeaktivitäten vor. Die neben den Gottesdiensten regelmäßigen Angebote in der Seelsorge sowie in der Alten-, Jugend- und Kinderarbeit würden von vielen Menschen gerne genutzt. Die Kindergärten – der katholische Kindergarten St. Felicitas und der evangelische Kindergarten – entlasteten die Stadt bei der Kinderbetreuung und vorschulischen Erziehung. Hinzu kämen das kulturelle Engagement der Kirchenchöre und kirchlichen Musikgruppen.

Zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie die kirchlichen Gemeindefeste stellten eine Bereicherungen des dörflichen Veranstaltungskalenders dar. Diesen Aktivitäten zollten Ortsvorsteherin Ursula Brenner und Ortschaftsrat Erwin Frank besondere Anerkennung.

Foto: MdB Dr. Stephan Harbarth zu Besuch bei den Steinsfurter Kirchengemeinden.

MdB Dr. Harbarth zeigte sich von der Vielfalt beeindruckt und dankte den Kirchengemeinden für das auch gesellschaftlich sehr bedeutungsvolle Engagement. Das Gemeindezentrum der Christlichen Gemeinschaft Steinsfurt (CG) ist durch den Um- und Erweiterungsbau des ehemaligen Kleintierzüchterheims in der Dickwaldstraße entstanden. Die CG habe sich, so Pastor Benjamin Hockenberger, aus einer „Stubenversammlung“ von Steinsfurter Christen als evangelische Freikirche entwickelt. Sie zähle 90 Mitglieder aus der Region zwischen Mauer und Bad Rappenau. Die CG fühle sich im Dorf gut integriert und akzeptiert. Sie beteilige sich am Dorffest mit einem allseits beachteten Kinderprogramm. Wegen der beengten Räumlichkeiten sei die CG auf der Suche nach einem neuen Standort.

Foto: MdB Dr. Stephan Harbarth zu Besuch bei den Steinsfurter Kirchengemeinden.

Pfarrer Joachim Heußer (Rohrbach), der die 1200 Protestanten zählende Steinsfurter Kirchengemeinde von Rohrbach aus mitbetreut, erinnerte an das 75-jährige Jubiläum des Gotteshauses im vergangenen Jahr. Die Nachbarschaft der Kirche zum Kindergarten (erbaut 1884) sei auch Symbol des diakonischen Auftrags der Kirche. Guten Anklang finde die Feier von Konfirmandenjubiläen, die ehemalige Schulkameradinnen und -kameraden über Konfessionsgrenzen hinweg nach vielen Jahren wieder zusammenführten und für viele auch wieder den Kontakt zur Kirche belebten. Leider verfüge die Steinsfurter Kirchengemeinde nicht über ein eigenes Gemeindezentrum.

Foto: MdB Dr. Stephan Harbarth zu Besuch bei den Steinsfurter Kirchengemeinden.

Die katholische Kirche an der Steinsfurter Straße, die 1803/1804 erbaut wurde, sei, wie Diakon Schindler und Jochen Barth vom Seelsorgeteam erläuterten, um die Jahrtausendwende einer gründlichen Außen- und Innenrenovation mit Orgelrestauration unterzogen worden. Der Umbau des ehemaligen Kindergartens bei der Kirche zum Gemeindezentrum habe dem gemeindlichen Leben einen wichtigen Impuls gegeben. Seit 1987 werde die Gemeinde mit rund 1100 Katholiken von Sinsheim aus betreut. Seit 1995 bestehe im ehemaligen Pfarrhaus eine Schwesterngemeinschaft mit Nonnen des Ordens vom Göttlichen Erlöser, auf die die Gemeinde besonders stolz sei.

Foto: MdB Dr. Stephan Harbarth zu Besuch bei den Steinsfurter Kirchengemeinden.

Zum Abschluss des Nachmittags fand unter Leitung des CDU-Ortsvorsitzenden Hans-Peter Riedlberger in der Verwaltungsstelle ein Bürgergespräch mit Dr. Stephan Harbarth MdB statt. Hierbei ging es unter anderem um die Entwicklung der christlichen Kirchen, Gentests an Embryonen, die kirchliche Trägerschaft von sozialen Einrichtungen, die Verkündigung der Botschaft von Jesus Christus, Papst Franziskus I., die Bekämpfung von Armut und die Kirchensteuer. (Text: ri / Fotos: Schmitt)