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Malschenberger Feuerwehr blickte dankbar zurück

Festabend anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Malschenberg mit zahlreichen Ehrungen / Grußwort von Dr. Stephan Harbarth MdB

Festabend anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Malschenberg mit zahlreichen Ehrungen - Grußwort von Dr. Stephan Harbarth MdB

Malschenberg. (BeSt) Die Freiwillige Feuerwehr Malschenberg feierte vor Kurzem ihr Festbankett anlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums, das zugleich Auftakt für das Festwochenende in und rund um das Feuerwehrgerätehaus wurde. Der Malschenberger Abteilungskommandant Manfred Ittemann konnte zur Feierstunde im Gerätehaus neben zahlreichen Vertretern aus der Kommunal- und Ortspolitik sowie Vertretern der umliegenden Wehren und des Feuerwehrkreises besonders auch langjährige Kameraden begrüßen. Ehrenkommandant Alfons Beigel blickte auf seine knapp 36 Jahre lange Amtszeit in Malschenberg dankbar zurück.

1968 sei die Trag-Spritze noch wichtigstes Löschmittel gewesen. Bevor er 2004 sein Amt als Kommandant niederlegte, konnte das neue und moderne Löschfahrzeug für Malschenberg eingeführt werden. Dies zeige, wie sehr sich die Feuerwehren in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben. Er dankte besonders seiner Familie und den Kameraden für die jahrelange Treue und Unterstützung der Malschenberger Wehr.

Bürgermeister Frank Broghammer schloss sich dem Dank seines Vorredners für die vielen Stunden des ehrenamtlich geleisteten Engagements an und sprach von einem großen und beispielhaften Dienst für die Allgemeinheit, den die Feuerwehrfrauen und -männer in den vergangenen 75 Jahren getan haben. Dabei sei die Jugendarbeit, die durch die Jugendfeuerwehr im Stadtteil Malschenberg seit 41 Jahren geleistet wird, besonders anzuerkennen. Die Leistungsbereitschaft der Feuerwehrangehörigen in ihrer Freizeit ermögliche ein hohes Maß an Sicherheit vor Ort. Neben der Brandbekämpfung würden die Einsätze bei Betriebs-, Straßenverkehrs- oder Chemieunfällen immer bedeutender werden, Aufgaben, denen sich die Feuerwehr mit moderner und leistungsfähiger Technik heute stelle.

Gesamtkommandant Rainer Stephan bezeichnete die Gründung vor 75 Jahren als Grundstein für eine geordnete Löschordnung im Ort und dankte den Kameraden für die ständige Einsatzbereitschaft und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde.

Der Landtagsabgeordnete Karl Klein hob in seiner Ansprache hervor, dass die Feuerwehr vor Ort auch Kulturträger sei, was jedoch der Professionalität der Angehörigen keinerlei Abbruch tue, wie sie regelmäßig in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal unter Beweis stellen würden.

Bundestagsabgeordneter Dr. Stephan Harbarth stellte den Einsatz von Leib und Leben, den die Feuerwehrleute zum Wohle ihrer Nächsten einbrächten, heraus.

Feuerwehr heiße heute Vorsorge zu betreiben, so Ortsvorsteher Hugo Seltenreich, daher liege Geld in den Geräthäusern keinesfalls brach, sondern sei vielmehr eine Investition in Sicherheit und Vorsorge. Seltenreich wagte auch einen kurzen Blick in die Zukunft, wobei mit dem Kommandanten die künftigen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrhaus geprüft und nach Lösungen gesucht werden müsste. Außerdem habe die Feuerwehr einen großen Anteil an der hervorragenden Vereinsarbeit im Stadtteil Malschenberg, weshalb der Ortsvorsteher auch besonders die Grüße der anderen Vereine übermittelte.

Als Vertreter der ortsansässigen Banken konnten Herr Merkel von der Volksbank Kraichgau und Herr Kappitz von Sparkasse Heidelberg gemeinsam mit Herrn Seltenreich Spenden anlässlich des Feuerwehrjubiläums überreichen. Unterkreisführer Jürgen Förderer überbrachte die herzlichen Glückwünsche der 13 Feuerwehren des Kreises Wiesloch und überreichte eine überdimensionale Torte.

Durch viel Witz und einer Reihe von Zitaten deutscher Dichter und Politiker gelang es dem Verbandsvorsitzenden Hans-Joachim Gottuck, die Festgesellschaft in seinem Grußwort zu begeistern und wünschte der Abteilung Malschenberg stete Einsatzbereitschaft und gesunde Rückkehr von allen Einsätzen, bevor er Ehrungen langjähriger Mitglieder vornehmen konnte.

Otto Oestringer wurde vom Kreisfeuerwehrverband Rhein-Neckar für 70 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit und sein großes Engagement geehrt. Abteilungskommandant Manfred Ittemann, der nun seit zehn Jahren an der Spitze der Malschenberger Wehr steht, erhielt das Ehrenkreuz in Bronze. Die höchste Ehrung des Kreises wurde Alfons Beigel für sein jahrzehntelanges Engagement an der Spitze der Malschenberger Abteilung mit der Verleihung des Ehrenkreuzes in Gold zuteil.

Musikalisch gestaltete der Musikverein Trachtenkapelle Malschenberg gekonnt den gesamten feierlichen Abend. Den Abschluss bildete ein bunter Bilderrückblick von Vereinsfesten, Ehrungen, Übungen und Einsätzen. Dabei wurden eindrucksvoll die zahlreichen Aktivitäten der Malschenberger Wehr in den letzten Jahren seit der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses 1993 dargeboten.

(Bericht : Benjamin Starke / Foto: Björn Dobroschke / FEUERWEHR RAUENBERG, ABTEILUNG MALSCHENBERG)