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Die CDU macht sich stark für Europa

In Walldorf ging es um die Solidarität zwischen den Generationen und den Ländern Europas / Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung

Foto: Veranstaltung von Dr. Stephan Harbarth MdB und der Senioren Union wie auch der Jungen Union mit Prof. Wolfgang Freiherr von Stetten (Landesvorsitzender der Senioren Union und ehemaliger Bundestagsabgeordneter) und Nikolas Löbel (Landesvorsitzender der Jungen Union BW). Foto: Busse.

Walldorf. (aot) In der CDU gebe es kein Gegeneinander zwischen Jung und Alt, meinte der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Senioren Union und der Jungen Union im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde in Walldorf. Man arbeite in der Partei sehr gut zusammen und stehe füreinander ein, so wie man es auch aus der Familie kenne. Genau deshalb sei die CDU die richtige Partei, um die großen gesellschaftlichen Probleme in der nächsten Wahlperiode anzugehen. Harbarth sagte einen knappen Wahlausgang zwischen den beiden Lagern schwarz-gelb und rot-grün voraus und forderte die Zuhörer zur Wahl auf. Es komme auf jede einzelne Stimme an. Als Gäste konnte er Prof. Wolfgang Freiherr von Stetten, Landesvorsitzender der Senioren Union und ehemaliger Bundestagsabgeordneter, und Nikolas Löbel, Landesvorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg, begrüßen.

Von Stetten hielt ein Plädoyer für die Solidarität zwischen den Generationen, aber auch zwischen den Europäern und zwischen armen und reichen Ländern. Im Vergleich zu Menschen in Krisengebieten lebten wir in Deutschland auf einer „Insel der Glückseligen“. Ohne die Vertriebenen und Flüchtlinge, die nach dem Krieg anfangs oft auf Ablehnung stießen, hätte man aber den gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre nicht geschafft. Auch heute seien die ins Land kommenden Flüchtlinge nicht besonders beliebt und doch brächten sie neue Impulse. Leidenschaftlich verteidigte er auch den Euro und die Hilfe für Griechenland. Europa sei der Garant für Frieden und die Hilfe für andere Nationen koste viel weniger als Armeen, um sich gegen die Nachbarn zu verteidigen. Der Euro sei stabil und die Hälfte dessen, was wir nach Griechenland zahlten, käme durch den Kauf von Wirtschaftsgütern wieder zurück. Dies sei ähnlich wie beim Länderfinanzausgleich. Hier seien Bayern und Hessen einmal Empfänger gewesen, heute ständen sie wirtschaftlich so gut da, dass sie andere unterstützen müssten. Als gegenwärtig größtes Problem sah er die geringe Geburtenrate oder „den fehlenden Nachwuchs“. „Unsere Jugend hat eine glänzende Zukunft vor sich“, wenn sie aber nicht für Nachwuchs sorge, würden Zuwanderer die Lücken schließen, wie es in der Geschichte schon immer gewesen sei.

„Meine Generation hat Respekt vor dem, was die Generationen vor uns geschaffen haben“, meinte Nikolas Löbel. Generationengerechtigkeit bedeute für ihn, dass die Jugend weiterhin in Freiheit, Leistungsbewusstsein und Gerechtigkeit leben könne. Seine Partei wolle diese Grundwerte bewahren, ohne dass sich der Staat in das Leben der Bürger einmische. So wolle man nicht staatlich regeln, „was die Menschen essen“. Für ihn als jungen Politiker sei die Gestaltung des Berufseinstiegs eine genauso wichtige Frage wie die nach der Altersvorsorgeund er unterstütze den Vorstoß der Senioren Union nach einer Mütterrente. Auch er machte sich stark für Europa. Es sei aus der Erfahrung vieler Kriege erwachsen und er sei stolz darauf, dass die CDU an dessen Aufbau wesentlich mitgewirkt habe.

Die Fragen des Publikums gingen weniger auf die mehr grundsätzlich gehaltenen Ansprachen ein, sondern auf die aktuellen politischen Probleme. So wurde geäußert, dass die Renten durch Mieten und Pflegebedürftigkeit „aufgefressen“ würden, oder wegen Altersarmut mühsam erworbene Wohnhäuser verkauft werden müssten. Themen waren auch der Mindestlohn und die Ausübung mehrerer Jobs zur Existenzsicherung. An die Adresse von Stettens ging die Frage: „Wie sollen junge Leute Kinder kriegen, wenn sie nur Zeitverträge bekommen?“ Patentlösungen waren von den Kandidaten nicht zu hören. Alle Redner waren aber der festen Meinung, dass nur die CDU in der Lage sei, die Geschicke des Landes kompetent zu leiten.

Text/ Copyright: Rhein-Neckar-Zeitung / Dr. Anton Ottmann / Foto: Busse