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Politische Weinprobe mit Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung (Dr. Anton Ottmann)

Foto: Auf Einladung von Dr. Stephan Harbarth MdB und des CDU-Gemeindeverbandes Dielheim fand in Dielheim eine Politische Weinprobe mit Friedlinde Gurr-Hirsch MdL statt.

Dielheim. (aot) Der römische Feldherr Cato hat Frauen umbringen lassen, wenn sie Wein tranken, im Mittelalter gab es welche, die am Tag drei Liter tranken, und heute gelte: „Sie kocht nicht mehr so gut wie die Mutter, trinkt aber so gut wie der Vater.“ Mit ihrem reichen Schatz an Anekdotischem aus Geschichte und Gegenwart unterhielt die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch aufs Beste bei der „Politischen Weinprobe“, zur der der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth und der CDU-Ortsverband in den Gewölbekeller des Rathaus-Nebengebäudes in Dielheim eingeladen hatte.

Als ehemalige deutsche Weinkönigin erwies sie sich als ausgezeichnete Kennerin nicht nur der politischen Landschaft. Sie kommentierte unterhaltsam und schlagfertig die Beschreibung und Charakterisierung der ausgeschenkten Weine vom Dielheimer Weingut Friedhelm Koch durch den CDU-Vorsitzenden Theo Sauer und setzte damit jeweils ein kleines I-Tüpfelchen aus ihrem Wissen über Weinsorten und Weinanbau obendrauf. Bei allem vergaß sie nie die Frauenpolitik der CDU, die ihr besonders am Herzen liegt, und zu der eine Arbeitsgruppe der Landtagsfraktion unter ihrer Federführung ein Leitpapier entwickelt hat.

Nach Gurr-Hirsch „muss die Gleichstellung von Frau und Mann in einem modernen Rechtstaat eine Selbstverständlichkeit sein“. Es sei ein Thema, das sich durch alle Lebensphasen von Frauen und Männern ziehe. Deshalb habe man jeweils wesentliche Lebensabschnitte aufgegriffen und aufgezeigt, wo aus Sicht der CDU Handlungsbedarf bestehe. Schon Kleinkinder müssen nach Gurr-Hirsch die Selbstverständlichkeit der Gleichberechtigung von Mann und Frau erleben. Da viele nicht mehr im klassischen Familienmodell mit Vater und Mutter aufwachsen, müsste schon deshalb der Anteil der Erzieher und Grundschullehrer deutlich erhöht werden. Voraussetzung sei aber auch eine angemessene Vergütung.

Mädchen sollten schon früh für technische Berufe interessiert werden. Da Mädchen und Jungen in der Pubertät an naturwissenschaftliche und sprachliche Wissensgebiete unterschiedlich herangehen, werden Modellprojekte gefordert, in denen sie getrennt und damit frei von Konkurrenzdruck lernen können. Gefordert wird auch der Unterricht von „Alltagskompetenzen“, diese reichen von der Ernährung über den Umgang mit Banken und Versicherungen bis hin zu sozialem Verhalten.

„In der Schule muss der Unterricht praxis- und lebensnah gestaltet sein. Nur so könnten auch Mädchen ihren Beruf aus der Vielfalt der verschiedenen Berufsgruppen wählen. Weitere Forderungen in dem Grundsatzpapier sind die gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit für Frauen und Männer, eine Frauenquote von 40 Prozent in den Aufsichtsräten der DAX-Unternehmen und Angebote für Mütter und Väter, sich in der Familienphase weiterzubilden. Mit einem speziellen Modell will man auch ändern, dass der Anteil der männlichen Professoren an den Universitäten den Anteil der männlichen Studenten weit übertrifft. Die Referentin vergaß auch nicht, den Männerüberschuss in der eigenen Partei selbstkritisch zu beleuchten. Wichtig sei, die Listen für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr möglichst ausgewogen mit Frauen und Männer zu besetzen.

Die zahlreichen überwiegend weiblichen Gäste erlebten einen vergnüglichen Abend mit in vielerlei Hinsicht sehr sachkundigen und humorvollen Beiträgen und ganz ohne Polemik gegenüber dem politischen Gegner.