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„Sein Handeln wirkt bis heute nach“

Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Am Rednerpult: Dr. Stephan Harbarth MdB.

Zum Gedenken an den großen baden-württembergischen Politiker Gerhard Weiser und sein politisches Wirken luden der CDU Bezirksverband Nordbaden und der CDU Kreisverband Rhein-Neckar zu einem öffentlichen Symposium in das katholische Pfarrzentrum nach Mauer ein. Viele Wegbegleiter aus Politik und Gesellschaft waren am Vortag des 10. Todestages des langjährigen Landwirtschaftsministers und stellvertretenden Landtagspräsidenten gekommen. Bei der Veranstaltung ging es zum einen um eine Würdigung von Weisers Leben und Wirken und zum anderen auch um die Weiterentwicklung seiner Politik in die Zukunft hinein.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Am Rednerpult: Peter Hauk MdL.

Zu Beginn führte der CDU-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag Peter Hauk an, dass Gerhard Weiser immer für Pragmatismus und Bodenständigkeit stand. Er widmete sich nicht nur der Landwirtschaftspolitik, sondern nahm den ländlichen Raum insgesamt in den Blick und schuf den Begriff „Ländlicher Raum“.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Am Rednerpult: Joachim Rukwied.

Auch für den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, zeichnete sich Gerhard Weiser als „entscheidungsfreudiger“ und „zuverlässiger“ Politiker aus, welcher trotz der Ökonomisierung der Landwirtschaft die Umwelt und den Menschen immer im Auge behielt und dessen damalige Konzepte heute noch von großer Aktualität sind.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Am Rednerpult: Elke Brunnemer MdL.

Die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer, die direkte Nachfolgerin im Landtagswahlkreis Sinsheim, sprach zum Thema Ländlicher Raum. Sie stellte die außerordentliche gute Struktur des Landes Baden-Württembergs heraus. Mit über 70 % der Landesfläche und 3,8 Mio. Menschen ist der Ländliche Raum in Bezug auf die Wirtschaftskraft genauso groß wie der städtische Raum. Gerhard Weisers Verdienst sei es, dass der ländliche Raum in Baden-Württemberg so gut dastehe. Gerade aufgrund der „Vielfalt unserer Wirtschafts-und Lebensstruktur“ ist Baden-Württemberg eine der erfolgreichsten Regionen in Deutschland und Europa“. Er initiierte mit dem Dorfentwicklungsprogramm, das später zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wurde, die integrierte Strukturentwicklung der Gemeinden im ländlichen Raum, von dem auch unsere Region bis heute profitiert. Nun gelte es, die weitsichtige Politik Gerhard Weisers im Hinblick auf Herausforderungen wie demographische Entwicklung, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen sowie knapper werdenden Ressourcen weiter zu führen. Die Grün-Rote Landesregierung akzentuiere diesen Bereich nicht – eine nachhaltige Politik für den Ländlichen Raum sei „Herzstück“ der CDU.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Am Rednerpult: Dr. Stephan Harbarth MdB.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth ging in seinen Ausführungen auf den Rhein-Neckar-Kreis als „chancen- und bevölkerungsreichster Landkreis in Baden-Württemberg“ ein: Die Bevölkerung habe „im Gegensatz zu den meisten Regionen in unserem Land um ein Viertel in den letzten Jahrzenten zugenommen“ und bewege sich bei ungefähr 538. 000 Einwohnern. Infrastrukturmaßnahmen, mit denen Politiker wie Gerhard Weiser zu seiner Zeit das Land nach vorne brachten, seien auch heute nötig. Für den Abgeordneten bedeute dies, dass der Ausbau der Straßen und des Breitbandnetzes weitergeführt werden müssen. Grün-Rote Verbotspolitik, wie den generellen Stopp des Straßenbaus im Land seien „keine Antworten, die uns in der Diskussion um die Zukunftsfähigkeit der Metropolregion weiterbringen würden“. In der Person Gerhard Weiser sieht Harbarth eine beispielhafte „Integrationsfigur“, die Bürger, Unternehmen und Parteien in seiner Region vereinen konnte, was gerade bei der Kreisreform ungeheuer wichtig war.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Am Rednerpult: Edgar Lutz.

Abgerundet wurden die Redebeiträge durch spannende Anekdoten und persönliche Begegnungen mit Gerhard Weiser, welche vom CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden aus Mauer, Edgar Lutz und der CDUGemeinderatsfraktionsvorsitzenden Heike Kramer, die für die Gemeinde sprach, vorgetragen wurden.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Am Rednerpult: Heike Kramer.

Abschließend stellte der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hauk den christlichen Menschen Gerhard Weiser heraus, der nicht nur als langjähriger Vorsitzender des Diakonischen Werks Baden stets für die Anliegen der Menschen „ein offenes Ohr“ hatte. Er dankte Gerhard Weisers Witwe Johanna, dass sie in all den Jahren ihren Mann stets unterstützt hatte.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Peter Hauk MdL und Dr. Stephan Harbarth MdB legen den Kranz nieder.

Nach der abschließenden Kranzniederlegung am Grab von Gerhard Weiser klang das Symposium beim gemütlichen Beisammensein mit zünftigem Vesper und vielen Gesprächen verbunden mit persönlichen Erinnerungen an Gerhard Weiser aus.

Foto: Symposium anlässlich des 10. Todestages von Minister a.D. Gerhard Weiser. Gebet am Grab von Minister a.D. Gerhard Weiser.