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Politischer Sturmlauf auf Rot-Grün

Günter Krings, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, präsentierte sich angriffslustig in der Malscher Zehntscheuer

Auf dem Foto v.l.n.r.: Karl Klein (Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg), Frank Broghammer (Bürgermeister der Stadt Rauenberg), Prof. Dr. Günter Krings (Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-CSU-Bundestagsfraktion), Dr. Stephan Harbarth (Mitglied des Deutschen Bundestages) gemeinsam mit seiner Ehefrau Juliane, Uwe Schnieders (1. Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Malsch) und Werner Knopf (Bürgermeister der Gemeinde Malsch).

Malsch. Ein Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist den Besucherzahlen anderer Veranstaltungen, die am selben Abend stattfinden, meist nicht förderlich. Dass es aber auch anders kommen kann, dies konnte man diese Woche in Malsch erleben: Trotz des WM-Qualifikationsspiels Färöer-Inseln gegen Deutschland war die Zehntscheuer gut gefüllt. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU) und des Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Malsch, Uwe Schnieders, war Günter Krings, Bundestagsabgeordneter aus Mönchengladbach, zu Gast in dem Weinort. Unter den Zuhörern: Karl Klein MdL und die beiden Bürgermeister Werner Knopf (Malsch) und Frank Broghammer (Rauenberg).

Krings ist aufgrund seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eher in der Teamleitung der 237 CDU/CSU-Abgeordneten engagiert. Dass der Zwei-Meter-Mann allerdings auch das Zeug zum angriffslustigen Mittelstürmer hat, dies bewies er an diesem Abend durch seinen politischen Sturmlauf auf die SPD und die Grünen. Unter den Schlagworten „Wohlstand, Freiheit und Sicherheit“ handelte Krings ohne Punkt und Komma zahlreiche politische Themen ab. „Rot-Grün redet unser Land schlecht, das ist eben Aufgabe der Opposition“, so der CDU-Politiker zu Beginn. Tatsächlich stehe Deutschland – auch im Vergleich zu allen anderen Ländern Europas – hervorragend da, unter Bundeskanzlerin Angela Merkel sei es gelungen, den Turnaround zu schaffen und wieder auf die Siegerstraße einzubiegen: „Dies ist der Verdienst der fleißigen Arbeitnehmer, der innovativen Unternehmern und der richtigen politischen Rahmenbedingungen.“

Bei dem Ziel „Wohlstand für alle“ habe man Fortschritte erzielt, die Einkommensschere gehe langsam wieder zusammen. Geld, das ausgeben werde, müsse zunächst aber erst einmal verdient sein. Krings: „Franz-Josef Strauß hat es einmal treffend formuliert: ` Es gibt keine Kuh, die im Himmel gefüttert und auf Erden gemolken wird.´“ Den Steuererhöhungsplänen von Rot-Grün erteilte Krings eine deutliche Absage. Insbesondere die von SPD und Grünen beabsichtigte Vermögenssteuer, die nicht nur große Unternehmen, sondern beispielsweise auch den Bäcker und Metzger von nebenan beträfen, geißelte er als „Monstrum“.

Auf dem Foto: Günter Krings MdB.

Auch das Thema „Freiheit“ beleuchtete Krings vielfältig. „Im Wahlprogramm der Grünen habe ich bisher 30 Verbotsvorschläge gefunden. Die Grünen sind eine Verbots-Partei", so der 44-jährige Rechtsanwalt. Beispielhaft nannte er unter anderem den von den Grünen angedachten „Veggieday“ (Vegetarier-Tag): „Das fängt in den Kantinen an, geht dann in den Restaurants weiter und landet am Ende in den Kochtöpfen, die in Ihrer Küche stehen. Was wäre los, wenn die Deutsche Bischofskonferenz so etwas fordern würde? Grüne Politik kommt im Gewand des Verbraucher- und Umweltschutzes daher, tatsächlich ist es ein Versuch der Umerziehung der Gesellschaft.“ Bezüglich des Betreuungsgeldes forderte Krings die Oppositionsparteien dazu auf, damit aufzuhören, den politischen Streit auf dem Rücken junger Familien auszutragen und „bestimmte Lebensentwürfe zu diffamieren und anzufeinden: Die Eltern entscheiden, wie sie ihr Kind auf- und erziehen und nicht der Staat.“

Unter dem Aspekt „Sicherheit“ widmete sich Krings den Themen Wohnungseinbrüche, zunehmende Gewalt durch jugendliche Straftäter, Datenschutz („Hier ist auch der Einzelne gefragt, welche Daten er von sich preis gibt“), Internet, NSA und Terrorismus. Bezüglich der schwierigen Lage Griechenlands machte Krings deutlich: „Hilfsleistungen müssen immer an Gegenleistungen gekoppelt sein.“ Eine von Rot/Grün geforderte Vergemeinschaftung der Schulden (Eurobonds) auf europäischer Ebene werde es mit der CDU nicht geben.

Krings ist sich sicher: „Viele Länder Europas `beten´ derzeit: `Lieber Gott, bitte mach´, dass am 22. September die Linken in Deutschland die Wahl gewinnen, denn dann kommen wir leichter an das Geld der Deutschen.´ Das darf nicht passieren.“ Trotz der Erfolgsbilanz der CDU-geführten Bundesregierung sei die Bundestagswahl noch lange nicht gewonnen. Ebenso wie Harbarth forderte Krings dazu auf, bis zur letzten Minute um jede einzelne Stimme zu werben und zu kämpfen: „Wir haben den Ball auf dem Elfmeterpunkt, aber wir müssen ihn auch noch verwandeln.“ (Text/Foto: Matthias Busse)

Auf dem Gruppenbild von links nach rechts: Karl Klein (Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg / Wahlkreis Wiesloch / CDU), Frank Broghammer (Bürgermeister der Stadt Rauenberg), Prof. Dr. Günter Krings (Mitglied des Deutschen Bundestages / stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Dr. Stephan Harbarth (Mitglied des Deutschen Bundestages / Wahlkreis Rhein-Neckar / CDU) gemeinsam mit seiner Ehefrau Juliane, Uwe Schnieders (1. Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Malsch) und Werner Knopf (Bürgermeister der Gemeinde Malsch).