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Polizei stemmt sich gegen dramatischen Anstieg der Einbruchszahlen

Wichtige Hinweise zum Schutz der eigenen Wohnung beim Informationsabend der CDU Rhein-Neckar in Neulußheim

Wichtige Hinweise zum Schutz der eigenen Wohnung beim Informationsabend der CDU Rhein-Neckar in Neulußheim

Neulußheim. „In Deutschland ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im letzten Jahr um 3 Prozent angestiegen, in Baden-Württemberg um über 30 Prozent, aber bei uns im Rhein-Neckar-Kreis um sage und schreibe 47 Prozent“, erläuterte der Kreisvorsitzende Dr. Stephan Harbarth MdB die dramatische Aktualität des Themas „Einbrüche und wie schütze ich mich davor“ beim öffentlichen Informationsabend der CDU Rhein-Neckar im Kulturtreff „Alter Bahnhof“ in Neulußheim. Neben den Referenten der Polizei und zahlreichen Gästen begrüßte er auch die Bewerber um die Landtagskandidatur Dr. Eva Gredel und Thomas Birkenmaier sowie die Kreisvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung Michael Till und der Mittelstandsvereinigung Malte Kaufmann. Der Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Polizei, Gerhard Regele, gab einen Einblick über die Situation der Einbrüche im Rhein-Neckar-Kreis und übte deutliche Kritik an der grün-roten Landesregierung: „Wir haben in Baden-Württemberg nicht nur einen enormen Anstieg der Einbruchszahlen, sondern mit knapp 11 Prozent auch die schlechteste Aufklärungsquote aller Bundesländer.“

Um zu sparen, nehme der zuständige SPD-Innenminister in Kauf, dass die Polizei über zu wenig Personal verfüge, aber „wenn die Bürger zweifeln, dass der Staat sie schützt, ist dies mit einem ausgeglichenen Landeshaushalt nicht mehr aufzuwiegen“, kritisierte er und kündigte an, dass man sich in der Landes-CDU einig sei, im Falle eines Wahlsiegs deutlich mehr Polizeibeamte einzustellen.

Kriminalhauptkommissar Jochen Weber ist Leiter der Ermittlungsgruppe Eigentum der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg. Im August wurde eine 38-köpfige SOKO Wohnungseinbruch gegründet, der u.a. Kriminaltechnikspezialisten angehören und die auf einen intensiven Informationsaustausch und neue, verdeckte Ermittlungsmethoden setzt, um die Einbrecher zu fassen. Vielfach handele es sich dabei um gut organisierte, mobile Gruppen aus Süd-Osteuropa, die gezielt nach schlecht gesicherten Immobilien Ausschau halten. Tatsächlich seien nicht nur Reiche, sondern jedermann der Gefahr ausgesetzt, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, weil die Täter das, was für Deutsche normal ist, bereits als Luxus betrachten.

Die Sensibilisierung der Bevölkerung sei besonders wichtig, denn die Polizei sei auf Hinweise angewiesen: „Wenn Sie etwas Verdächtiges beobachten, rufen Sie bitte sofort die 110 an“, appellierte er an die Zuhörer, denn auch Vermutungen helfen bei der Ermittlungsarbeit oft einen großen Schritt weiter.“

Kriminaloberkommissarin Patricia Wickert von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Heidelberg erläuterte, wie man vorbeugen kann: „Einbrüche passieren zu jeder Tageszeit, aber man kann sich durch einfache Maßnahmen wirksam dagegen schützen. Wenn es einem Täter nicht innerhalb weniger Minuten gelingt, in die Wohnung einzudringen, bricht er sein Vorhaben ab“, erläuterte sie, dass es sich bei rund 40 Prozent der Fälle um erfolglose Einbruchsversuche handele. „Ziehen Sie die Tür nicht nur zu, sondern schließen Sie immer ab, wenn sie das Haus verlassen und beachten Sie: Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster. Verhindern Sie dunkle Ecken am Haus mit guter Beleuchtung mittels Bewegungsmelder, sichern Sie die Lichtschächte an Kellerfenstern und ganz wichtig: Verstecken Sie niemals draußen einen Ersatzschlüssel“, schärfte sie den Zuhörern ein und empfahl, im Urlaub die Nachbarn zu bitten, den Briefkasten zu leeren.

„Nicht nur Einbrecher machen Hausbesuche: Gerne kommen meine Kollegen kostenlos zu Ihnen und beraten Sie, wie Sie Ihre Wohnung sicherer machen können. Von der KfW gibt es für den Einbau von Einbruchsschutz sogar Fördermittel. Rufen Sie uns gerne jederzeit an 06221 / 991234 oder schauen Sie auf die Internetseiten www.polizei-beratung.de und www.k-einbruch.de.“

Andreas Sturm, Vorsitzender der CDU Neulußheim, moderierte die sich anschließende Fragerunde. „Durch die Uhrumstellung am kommenden Wochenende wird es bald noch früher dunkel. Darauf haben die Einbrecher sicher schon gewartet. Deswegen war heute genau der richtige Zeitpunkt für diese Veranstaltung“, dankte er allen Referenten und erinnerte an den kurz bevorstehenden Tag des Einbruchschutzes am 26. Oktober 2014. (Text: Gredel / Fotos: Till)