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Wie sieht innovative Suchtprävention vor Ort aus?

Kommunaler Bundeswettbewerb gestartet / Dr. Stephan Harbarth MdB ruft zur Teilnahme auf

Berlin/Rhein-Neckar. Am 22. September startete der siebte Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention". Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 15. Januar 2016 Maßnahmen und Konzepte zum Thema „Innovative Suchtprävention vor Ort" einzureichen. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes. Dr. Stephan Harbarth MdB: „Drogen- und Suchtprävention findet vor allem vor Ort, in der Kommune statt. Viele von ihnen haben sich in den letzten Jahren sehr engagiert und vernetzte Strukturen für gute Konzepte in der Suchtprävention geschaffen. Herausragende kommunale Präventionsansätze sollen mit dem Bundeswettbewerb der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bekannter gemacht werden. Ich möchte Sie ermuntern, sich mit Ihren Beispielen am Wettbewerb zu beteiligen."

Dieses Jahr werden Maßnahmen aus dem gesamten Spektrum suchtpräventiver Arbeit gesucht. Die Beiträge können sich sowohl auf spezifische Suchtstoffe wie Alkohol, Tabak, oder Cannabis konzentrieren als auch suchtstoff- und altersübergreifend angelegt sein.

Ebenso können auch Maßnahmen für nicht stoffgebundene Süchte wie zum Beispiel pathologisches Glücksspiel oder zur Online-Sucht eingereicht werden. Präventionsaktivitäten Dritter (z.B. Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Schulen, Sportvereine) sind willkommen, können aber nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Als Anreiz zur Wettbewerbsteilnahme steht ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Der GKV-Spitzenverband lobt im Rahmen dieses Wettbewerbes zusätzlich einen mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis aus. Mit ihm will der GKV-Spitzenverband innovative Angebote der Kommunen zur Suchtprävention prämieren, die in Kooperation mit Krankenkassen vor Ort umgesetzt werden.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt worden, das für die Laufzeit des Wettbewerbs ein Wettbewerbsbüro eingerichtet hat. Kontaktdaten zum Wettbewerbsbüro, Informationen zum Wettbewerb und Bewerbungsunterlagen stehen im Internet unter http://www.kommunale-suchtpraevention.de zur Verfügung. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 15. Januar 2016. Die Preisverleihung findet am 22. Juni 2016 mit dem Bundesgesundheitsminister in Berlin statt.

Anmeldeunterlagen und nähere Informationen stehen unter vvww.kommunale-suchtpraevention.de zur Verfügung.