Wer ist online:

Wir haben 123 Gäste online
Start Presse Presse 2015 Harbarth: "Digitalisierung bietet große Chancen"

Facebook

Bitte klicken: Hier kommen Sie zur Facebookseite von Dr. Stephan Harbarth MdB.

Fotos auf Twitter

Bitte klicken Sie hier: Fotos von Dr. Stephan Harbarth MdB auf Twitter.

Kontakt

Bürgerbüro
Dr. Stephan Harbarth, MdB
Adlerstraße 1/5
69123 Heidelberg
Tel: 06221/608070
Fax: 06221/608071
E-Mail:
stephan.harbarth.wk@bundestag.de

Büro Berlin
Dr. Stephan Harbarth, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Ansprechpartner:
Patrick Krolla (Büroleiter)
Vaida von Carlsburg
Tel.: 030-22777530
Fax: 030-22776404
E-Mail:
stephan.harbarth@bundestag.de

Harbarth: "Digitalisierung bietet große Chancen"

Besuch beim Softwareunternehmen SAP / Diskussion über Industrie 4.0 mit den Mitgliedern des Landesfachausschusses für Wirtschafts- und Finanzpolitik und dem binnenmarktpolitischen Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Dr. Andreas Schwab MdEP

Walldorf. Die aktuellste Sitzung des Landesfachausschusses für Wirtschafts- und Finanzpolitik der CDU Baden-Württemberg fand bei der SAP SE in Walldorf statt. Zusammen mit dem binnenmarktpolitischen Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Dr. Andreas Schwab, führten die Mitglieder des Landesfachausschusses (LFA) unter dem Vorsitz des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth eine Diskussion über Digitalisierung und Industrie 4.0 mit den Verantwortlichen der SAP. Der LFA-Vorsitzende Stephan Harbarth, der vor wenigen Wochen den Vorsitz des Fachausschusses von seinem Bundestagskollegen Axel Fischer übernommen hat, bedankte sich zu Beginn für die Einladung in die Räume der SAP in Walldorf.

Harbarth: "Viele Menschen haben noch keine Vorstellung, welch riesiges Potenzial die Digitalisierung bietet. Wir müssen die gesellschaftliche und politische Diskussion über die Digitalisierung voranbringen und intensivieren."

Nils Herzberg, Senior Vice President und Head of Internet of Things/Industrie 4.0 bei der SAP, führte anschaulich vor, wie sich die Lebens- und Arbeitswelt von morgen verändern werde. Herzberg brachte zahlreiche Beispiele, wie die Digitalisierung in das tägliche Leben eindringe und wie sich keiner diesem Trend widersetzen könne.

Das "Internet der Dinge" (Internet of Things), wie Herzberg die Digitalisierung nennt, und das Thema "Industrie 4.0", das hauptsächlich für die Fertigungsindustrie im Automobil- und Maschinenbau steht, bestimmten das Leben gegenwärtig und zukünftig. "Das Internet der Dinge ist längst Realität", so Herzberg.

Herzberg nannte eine Reihe von Rahmenbedingungen, die vorhanden sein müssten, damit die Unternehmen ihre Geschäftsmodelle umsetzen können und Wirtschaftswachstum entstehe. So müssten die Mitarbeiter und die arbeitende Bevölkerung mit der Digitalisierung "mitgehen". Dies betreffe Anpassungen im Bereich Bildung und Forschung. Schon heute sei klar, dass zukünftig neue, aus mehreren klassischen Berufsfeldern kombinierte Ausbildungsplätze in den Unternehmen benötigt werden. Hier sei auch die Unterstützung der Politik gefragt.

Im Bereich der Investitionen wünsche sich Nils Herzberg eine Art "Abwrackprämie" für alte Maschinen. Viele derzeit in der Fertigung eingesetzte Maschinen seien "in die Jahre gekommen" und nicht für die digitale Nutzung geeignet. Anreize, Investitionen in neue Maschinen zu tätigen, könnte die Politik mit einer Art "Abwrackprämie" geben. Dies würde einen enormen wirtschaftlichen Schub auslösen, so Herzberg.

Der Datenschutz müsse ferner so ausgeprägt sein, dass zahlreiche Geschäftsmodelle nicht verhindert werden, indem persönliche Daten nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen pseudonymisiert verwendet werden dürfen, stellten die Vertreter der SAP fest. Der Datenschutz und damit einhergehend Änderungen der Datenschutzgrundverordnung könnten aber die entscheidenden Faktoren sein, stellten der Bundestagsabgeordnete Harbarth und der Europaabgeordnete Schwab fest.

"Wir wünschen uns in den nächsten Jahren sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene eine stärkere politische Debatte über den Datenschutz", so die beiden Parlamentarier.