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Eine lila Kuh sucht man nicht nur auf dem Sommerhof vergebens

Landtagsabgeordneter Paul Locherer, Vorsitzender des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion, in Dielheim-Unterhof / Anliegen der Landwirte erörtert

Unterhof. „Wo ist denn eigentlich die lila Kuh?“ – diese Frage sollen tatsächlich Großstadtkinder bei einem Besuch eines Bauernhofes gestellt haben. Dies berichtete am heutigen Samstagnachmittag der Landtagsabgeordnete Paul Locherer, der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion, der auf Einladung seines Landtagskollegen Karl Klein (CDU / Wahlkreis Wiesloch) den 120 ha großen Hof von Manfred und Andreas Sommer in Unterhof besuchte. Zahlreiche Landwirte aus der Region wie auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth (CDU / Wahlkreis Rhein-Neckar) und Kleins Landtagszweitkandidatin Stephanie Kretz waren auf dem Sommerhof vor Ort, um gemeinsam mit Locherer, der für diesen Termin aus dem Allgäu in den Kraichgau gereist war, über das Thema „Zukunft der Landwirtschaft – Landwirtschaft mit Zukunft“ zu diskutieren.

Mit lila Kühen hat die Familie Sommer nun nichts zu tun, der bekannte Familienbetrieb beschäftigt sich unter anderem mit der Schweinzucht und dem Ackerbau. Als Elite-Eberzuchtbetrieb mit gesonderter Zertifizierung darf der Sommerhof die Produktmarke „German Piétrain“ verwenden, dieses Elitezuchtkonzept bietet ein Höchstmaß an Leistung, Vererbungssicherheit und Homogenität. Während eines Rundgangs konnten die Besucher im Vorführraum einen prächtigen Zuchteber in Augenschein nehmen; Manfred Sommer erläuterte hierbei, dass er besonderen Wert auf die Haltungsbedingungen, das Hygienemanagement und das Tierwohl lege.

Im Anschluss führte Andreas Sommer vor, wie ein GPS-gesteuertes autonomes Lenksystem seinen riesigen Traktor sicher und präzise über einen Acker leiten kann. „Wenn es um die Interessen der landwirtschaftlichen Betriebe und des ländlichen Raums geht, dann stehen Karl Klein und ich an Ihrer Seite“, betonte Locherer zu Beginn seiner Ausführungen. „Baden-Württemberg wird oftmals wahrgenommen mit Mercedes-Benz, Porsche, Bosch, SAP und anderen, das ist in Ordnung. Aber Baden-Württemberg muss auch wahrgenommen werden mit der großen Leistung der Landwirtschaft in unserem Land und den vor- und nachgelagerten Bereichen. Das darf man einfach nicht übersehen. Daher muss auch die Politik an einer Förderung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums interessiert sein“, so der CDU-Parlamentarier. Natürlich könne jetzt niemand einfach auf einen Knopf drücken und morgen sei die derzeitige für viele Landwirte sehr schwierige Preissituation eine andere, aber auch mit kleinen Schritten könne man sich in die richtige Richtung fortbewegen.

Diskutiert wurde intensiv unter anderem über die Marktmacht der Discounter, die Fusion von Tengelmann und Edeka, die Rolle der Verbraucher (Locherer: „11 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Deutschland weggeworfen“), die Landschaftspflege, Aktionen von Tierschutzorganisationen, das Ansehen der Landwirtschaft (Sommer: "Sprecht nicht nur über uns, sondern auch mit uns"), eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion sowie die Schul- und Bildungspolitik.

Kritik gab es in diesem Zusammenhang an der „Grunz-Mobil-Tour“ einer Stiftung mit Sitz in München, „selbsternannte Weltverbesserer, die aus rein ideologischen Gründen die Tierhaltung insgesamt verteufeln und Werbung für rein vegane Ernährung machen.“ „Ich bin immer beeindruckt von unseren bäuerlichen Familien, die diese Arbeit machen und zusammenstehen", zollte Locherer abschließend den Landwirten Respekt. Manfred Sommer: „Man muss den jungen Menschen auch Mut machen, in die Landwirtschaft einzusteigen.“

(Text/Foto: Matthias Busse)

Auf dem Foto (beginnend ab 2.v.l. / vordere Reihe): Manfred Sommer, Barbara Dortants, Stephanie Kretz, Paul Locherer MdL, Karl Klein MdL und Dr. Stephan Harbarth MdB.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. März 2016 um 14:27 Uhr