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Was können junge Menschen für Europa tun?

EU-Projekttag: Bundestagsabgeordneter Dr. Stephan Harbarth und die ehemalige Europaabgeordnete Dr. h.c. Diemut Theato diskutierten mit drei zehnten Klassen des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim europapolitische Themen / Flüchtlingskrise im Mittelpunkt

Neckarbischofsheim. Rund um den Europatag, den 9. Mai, veranstalten zahlreiche Schulen EU-Projekttage, um den Schülern die herausragende Bedeutung Europas für Frieden und Freiheit und die Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU) näherzubringen. So auch aktuell am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium Neckarbischofsheim: Der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth (Wahlkreis Rhein-Neckar) und die ehemalige Europaabgeordnete Dr. h.c. Diemut Theato waren gemeinsam vor Ort, um mit drei zehnten Klassen über die aktuellen globalen und europapolitischen Herausforderungen wie auch Europas Zukunft zu diskutieren. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich bestens vorbereitet und beteiligten sich engagiert an dem Dialog, in dessen Mittelpunkt insbesondere die Flüchtlingskrise und das Schicksal der Flüchtlinge standen.

Harbarth machte hierbei deutlich, dass es ein Gebot der Menschlichkeit sei, den Flüchtlingen zu helfen. Dies gelte nicht nur für Deutschland, sondern unter anderem auch für die anderen europäischen Länder. Der CDU-Parlamentarier stellte zugleich klar, dass Deutschland nicht alle Flüchtlinge dieser Welt aufnehmen könne. Es gelte, die EU-Außengrenzen wirksam zu schützen.

Einig waren sich alle Teilnehmer des EU-Projekttages auch darin, dass Europa angesichts dieser Herausforderung „nicht kaputt gehen“, dass Europa „nicht verfallen“ oder nur in nationalstaatliches Denken zurückfallen dürfe. In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema Brexit, der mögliche Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, angesprochen. Im Rahmen eines Referendums werden sich die Briten am 23. Juni für oder gegen einen Verbleib in der EU aussprechen.

Harbarth und Theato halten einen Verbleib Großbritanniens grundsätzlich für „unverzichtbar“, die ehemalige Europaabgeordnete erinnerte allerdings auch daran, dass es Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande gewesen seien, die im Jahre 1958 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet und damit auf eine bessere wirtschaftliche Zusammenarbeit gesetzt hätten. Das Vereinigte Königreich sei kein Gründerland gewesen und seit 1. Januar 1973 EU-Mitgliedstaat; die große europäische Idee spiele bei den Briten nur eingeschränkt die ihr zustehende Rolle, immer noch höre man oft: „We go to europe“.

„Was können wir jungen Leute für Europa tun?“, lautete eine Frage. „Gehen Sie hinaus in die Welt, nutzen Sie die offenen Grenzen und sehen Sie sich Städte in Europa an, lernen Sie andere Sprachen, sehen Sie sich in Realität an, wie Europa arbeitet. Und tragen Sie insbesondere den Friedensgedanken weiter“, antworteten die Politiker, die mit Blick auf die Bildungspolitik eine Weiterentwicklung der gegenseitigen Anerkennung von Bildungsabschlüssen forderten. (Text: Busse / Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. Mai 2016 um 10:57 Uhr