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Harbarth besuchte das Pflegeheim „Neckargemünder Hof“

Neues Pflegeberufereformgesetz stand im Mittelpunkt der Diskussion / Lieber im Krankenhaus als im Pflegeheim arbeiten?

Neckargemünd. Auf Einladung des Einrichtungsleiters Michael Neibert besuchte der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth (CDU) in Begleitung von Bürgermeister Horst Althoff und Stadträtin Brigitte Oppelt das Pflegeheim "Neckargemünder Hof", in welchem rund 100 Bewohner in allen Pflegestufen in wohnlicher Atmosphäre versorgt werden. Im Mittelpunkt des Gesprächs, an welchem auch Sandra Schmidt, Landesreferentin des Bundesverbandes der Anbieter sozialer Dienste (BPA), teilnahm, stand das beabsichtigte neue Pflegeberufereformgesetz. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe im Januar beschlossen, der Deutsche Bundestag am 18. März 2016 in erster Lesung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung beraten.

Ziel der Bundesregierung ist es, die Ausbildungen in der Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflege zu einer neuen gemeinsamen Ausbildung mit den Berufsabschlüssen Pflegefachfrau und Pflegefachmann zusammenzuführen, um die Grundlagen für ein Berufsbild "Pflege" zu schaffen, das den stetig wachsenden Anforderungen an die Pflege der Zukunft entsprechen soll.

Neibert steht dem neuen Gesetz kritisch gegenüber und befürchtet, dass "in der Konsequenz der Altenpflegeberuf zugunsten eines generalistischen Berufsbildes, in dem Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege vereint wären, abgeschafft wird."

Detailliert ging Neibert auf die wichtigsten Kritikpunkte der Gegner des neuen Gesetzes, zu denen auch der BPA gehört, der über 9.000 Pflegeeinrichtungen mit rund 260.000 Arbeitsplätzen in Deutschland repräsentiert, ein. Der Einrichtungsleiter wies darauf hin, dass die von Gesetzesbefürwortern angenommene Steigerung der Fachkraftquote seiner Ansicht nach nicht belegt sei und erläuterte, dass wissenschaftliche Untersuchungen eher vom Gegenteil ausgehen: "Absolventen der geplanten neuen generalistischen Ausbildung sehen zu einem Anteil von rund 75 Prozent ihren zukünftigen Wunscharbeitsplatz eher im Krankenhaus und nicht im Pflegeheim."

Neibert warnte eindringlich davor, "die in den letzten Jahren erarbeiteten Mitarbeiterressourcen zu Lasten derjenigen Menschen aufs Spiel zu setzen, die in den letzten Jahrzehnten durch ihre Arbeit den jetzigen Wohlstand Deutschlands aufgebaut haben, und die ein Anrecht auf eine gute Versorgung in einer Einrichtung der Altenhilfe haben."

Sandra Schmidt (BPA) erläuterte abschließend eine mögliche Alternative zum jetzigen Gesetzesentwurf: eine eineinhalbjährige gemeinsame Ausbildung und danach eine Spezialisierung auf einen der drei Bereiche – Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege – mit einem Abschluss, wie er auch heute in diesen Bereichen stattfindet.

Dr. Stephan Harbarth MdB sagte zu, die geäußerten Bedenken in Berlin an geeigneter Stelle einfließen zu lassen und bedankte sich für die Möglichkeit des Treffens. (Foto: Busse)

Auf dem Foto von links nach rechts:
Sandra Schmidt (BPA), Claudia Buchwald (stv. Einrichtungsleiterin), Michael Neibert (Einrichtungsleiter), Stadträtin Brigitte Oppelt, Dr. Stephan Harbarth MdB und Bürgermeister Horst Althoff.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 10:39 Uhr