Wer ist online:

Wir haben 107 Gäste online
Start Presse Presse 2016 Zu Besuch im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim

Facebook

Bitte klicken: Hier kommen Sie zur Facebookseite von Dr. Stephan Harbarth MdB.

Fotos auf Twitter

Bitte klicken Sie hier: Fotos von Dr. Stephan Harbarth MdB auf Twitter.

Kontakt

Bürgerbüro
Dr. Stephan Harbarth, MdB
Adlerstraße 1/5
69123 Heidelberg
Tel: 06221/608070
Fax: 06221/608071
E-Mail:
stephan.harbarth.wk@bundestag.de

Büro Berlin
Dr. Stephan Harbarth, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Ansprechpartner:
Patrick Krolla (Büroleiter)
Vaida von Carlsburg
Tel.: 030-22777530
Fax: 030-22776404
E-Mail:
stephan.harbarth@bundestag.de

Zu Besuch im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim

Mannheim. Auf gemeinsame Einladung des Vorsitzenden des ZI-Fördervereins, Wolfgang Pföhler, Mannheimer Gemeinderatsmitglied, und des Vorstands des ZI, Professor Andreas Meyer-Lindenberg und Katrin Erk, besuchte der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth das ZI. Harbarth vertritt mit seinem Direktmandat den Wahlkreis Rhein-Neckar. Es war der erste Besuch des Bundestagsabgeordneten in der Landesstiftung und der Vorstand des ZI nahm die Gelegenheit wahr, dem Abgeordneten die strategische Weiterentwicklung des Instituts in Krankenversorgung und Forschung vorzustellen. Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Zunahme psychischer Störungen in der Bevölkerung verlangen neue Konzepte zur Prävention und neue innovative und individualisierte Therapiemethoden zur deutlichen Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist die Entstigmatisierung Betroffener durch Information und Aufklärung der Öffentlichkeit. Für die Umsetzung all dieser Themen sind eine strukturelle Förderung der Gesundheitsforschung und eine enge Zusammenarbeit mit der Politik gefragt.

Auf der Agenda stand auch das Gesetz zur „Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen" (PsychVVG), das im Referentenentwurf dem Bundestag vorliegt. Das neue Vergütungssystem soll ab 2017 in der Psychiatrie und der Psychosomatik eingeführt werden und wird die Finanzierung der Krankenhausversorgung in der Psychiatrie vor neue Herausforderungen stellen. Denn für eine optimale qualitative Versorgung spielt zum einen eine gute Personalausstattung eine zentrale Rolle! Zum anderen müssen aber auch regionale Besonderheiten im Gesetz Berücksichtigung finden. Harbarth hat seinen Einsatz für eine ausreichende Finanzierung und Ausgestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bei dem weiteren Gesetzgebungsprozess zugesagt.

Das ZI zählt zu den national und international renommiertesten Forschungseinrichtungen für psychiatrische Erkrankungen und klinische Neurowissenschaften. Mit seinen vier Kliniken übernimmt es die psychiatrische Krankenversorgung der Mannheimer Bürgerinnen und Bürger. Darin ist das ZI ebenso erfolgreich und führte aktuell neue Standards in der Versorgung, wie das Track-Konzept und das neue Adoleszentenzentrum ein. Das Track-Konzept bietet für den Patienten ein definiertes Arzt-Therapeuten-Team, das von Beginn der Behandlung und über verschiedene Versorgungsphasen hinweg, eine kontinuierliche Versorgung sicherstellt.

Mit dem Adoleszentenzentrum wurde eine Behandlungseinheit unter Leitung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin sowie des Instituts für Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie geschaffen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit wird die bisherige System-bedingte Barriere zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Erwachsenenpsychiatrie aufgehoben und die Patienten erhalten ein störungs-spezifisches und kontinuierliches Behandlungsangebot über die gesamte Phase der Adoleszenz.