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Ein Zeugnis des bildungspolitischen Scheiterns!

IQB-Bildungstrend 2015 / Scharfe Kritik der CDU Rhein-Neckar sowie der Abgeordneten Dr. Stephan Harbarth MdB, Albrecht Schütte MdL, Karl Klein MdL und Georg Wacker MdL an der ehemaligen grün-roten Landesregierung und insbesondere an den ehemaligen SPD-Kultusministern / „Diese Bildungspolitik war verantwortungslos und zukunftsgefährdend“

Rhein-Neckar. „Allen Warnungen zum Trotz hat die ehemalige grün-rote Landesregierung (2011-2016) in den vergangenen fünf Jahren aus rein ideologischen Gründen das bisher erfolgreiche baden-württembergische Schulsystem umgebaut. Die bildungspolitische Quittung wird uns jetzt präsentiert: Belegte Baden-Württemberg im Jahre 2009 noch Spitzenplätze, so ging es beim Ländervergleich 2015 gewaltig bergab“, so der Kreisverband der CDU Rhein-Neckar und die Abgeordneten Dr. Stephan Harbarth MdB (Wahlkreis Rhein-Neckar), Albrecht Schütte MdL, (Wahlkreis Sinsheim), Karl Klein MdL (Wahlkreis Wiesloch) und Georg Wacker MdL (Wahlkreis Weinheim) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Wenn unser Bundesland im Kompetenzbereich Lesen von Platz drei auf Platz 13 abrutscht, beim Zuhören von Platz zwei auf Platz 14 und bei der Orthografie von Rang zwei auf Rang zehn, dann ist dies insbesondere für die beiden ehemaligen SPD-Kultusminister Gabriele Warminski-Leitheußer und Andreas Stoch ein Zeugnis des bildungspolitischen Scheiterns. Im Fach Englisch hat sich Baden-Württemberg von allen Ländern am geringsten verbessert. Diese Bildungspolitik war verantwortungslos und zukunftsgefährdend. Es ärgert uns zutiefst, dass die Leidtragenden einer solch verfehlten Politik die baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler sind, sie werden um ihre Chancen gebracht“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Alleine auch die Unsicherheit, die mit dem Schulsystemumbau einhergegangen sei, habe vom Ziel eines guten Unterrichts abgelenkt. Klar müsse sein, dass grundsätzliche Fähigkeiten in den Fächern wie Deutsch, Englisch und Mathematik nicht vernachlässigt werden dürfen. Lehrerstellen seien zudem nicht der Steinbruch, um einen Landeshaushalt zu sanieren.

Gemeinsam mit der jetzigen Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU) wolle man sich dafür einsetzen, dass Baden-Württemberg zukünftig wieder in der Spitzengruppe mit dabei sei: „In der Grundschule werden zusätzlich 2 Stunden Deutsch und 2 Stunden Mathematik auf dem Stundenplan stehen. Unterrichtsmethoden wie `Schreiben nach Gehör´ werden hinterfragt. Die Realschulen erhalten ab dem Schuljahr 2017/2018 zusätzliche Poolstunden, um auf die zunehmende Heterogenität der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Im Kultusministerium wird Qualität jetzt Chefsache. Ministerin Eisenmann hat angekündigt, zukünftig auch Parameter wie Übergangsquoten und Prüfungsergebnisse in die Analyse von Bildungserfolge miteinzubeziehen.“

Es gelte, jetzt wieder Ruhe in die Schulen zu bringen und wieder Wert auf Qualität und Leistung zu legen. „Die Lehrerinnen und Lehrer müssen sich auf den Unterricht konzentrieren können, denn eines ist klar: Wenn sich innerhalb von fünf Jahren ein Ergebnis so verändert, dann liegt es nicht an den Pädagogen, sondern an der Politik.“

Die Rhein-Neckar-Christdemokraten sowie die Abgeordneten Harbarth, Klein, Schütte und Wacker suchen den engen Dialog mit den Schulen im Rhein-Neckar-Kreis und auch mit der Kultusministerin.

Auch im Namen seiner Abgeordnetenkollegen ist Klein an einem Termin mit Kultusministerin Dr. Eisenmann dran; voraussichtlich Anfang 2017 wird die Bildungspolitikerin, die von 2005 bis 2016 Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart war, im Rhein-Neckar-Kreis vor Ort sein. (Busse)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Oktober 2016 um 13:39 Uhr